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Super League SL-News: Vorerst zwei Sperren für Lezcano

Dario Lezcano wird für seinen tätlichen Angriff gegen den Schiedsrichter im Spiel gegen GC vorsorglich für zwei Spiele gesperrt. Das Verfahren gegen den Paraguayer ist damit aber noch nicht abgeschlossen. Und: Marco Streller erhält beim FC Basel diverse neue Aufgaben.

Dario Lezcano geht Schiedsrichter Fedayi San an.
Legende: Die Tat Dario Lezcano geht Schiedsrichter Fedayi San an. Keystone

Aufgrund der vorerst ausgesprochenen Sperre von zwei Spielen fehlt Dario Lezcano dem FC Luzern am kommenden Sonntag in den Cup-Sechzehntelfinals gegen Neuchâtel Xamax sowie am nächsten Mittwoch in der Meisterschaft gegen den FC Vaduz. Der 25-Jährige hatte sich am Sonntag im Duell gegen GC in den Schlussminuten zu einer Unsportlichkeit gegen Schiedsrichter Fedayi San hinreissen lassen.

Legende: Video «Lezcanos Ausraster im GC-Spiel» abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.09.2015.

Das offizielle Verfahren gegen Lezcano ist damit aber nicht abgeschlossen. Der Präsident der Disziplinarkommission kann die Sperre noch ausbauen.

Marco Streller wird nach seinem Rücktritt in der vergangenen Saison beim FC Basel mit diversen Aufgaben betraut. Der 34-Jährige wird im Marketing und im Nachwuchsbereich tätig sein. Zudem wird er Mitglied der Technischen Kommission, welche für die wichtigsten Personalentscheide verantwortlich ist.

Beim FC Zürich haben sich im letzten Super-League-Spiel gegen den FC Thun am Sonntag mit Sangoné Sarr und Alain Nef gleich zwei Spieler verletzt. Sie fallen bis auf weiteres aus. Sarr erlitt eine Schulterluxation und muss rund sechs Wochen pausieren. Nef fällt mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel zwei bis drei Wochen aus.

Der FC St. Gallen muss mehrere Monate auf Verteidiger Daniel Dziwniel verzichten. Der 23-jährige Deutsch-Pole, der seit Januar im Kader der Ostschweizer steht und bisher zu drei Super-League-Einsätzen gekommen ist, erlitt letzten Sonntag bei einem Einsatz mit dem St. Galler Nachwuchs einen Kreuzbandriss.

Sendebezug: Radio SRF 3, 16.9.2015, 16-h-Bulletin

13 Kommentare

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  • Kommentar von M. Wyrsch, Luzern
    4 bis 6 Spielsperren (die 2 Vorsorglichen einbezogen) wären in diesem Fall angebracht, dazu eine saftige Geldstrafe. Zu berücksichtigen ist, dass laut Aussagen von einzelnen Printmedien der betroffene Schiedsrichter Fedayi San den Vorfall in seinem Rapport nicht als Tätlichkeit, sondern als Unsportlichkeit bewertet.
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    1. Antwort von Hans Vader, Luzern
      Das ist eine relativ angebracht Betrachtung. Grössere Strafen wie alle anderen sie fordern, ist hier nicht angebracht. Vermutlich würden sogar einige zustimmen, wenn dem Spieler zur Strafe das Bein abgehackt werden soll, ...
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  • Kommentar von Walter schnyder, Bratsch
    Das Verhalten Lezcanos ist ein Skandal für den Fussballsport und in keinem Fall tolerierbar. Dem Spieler sollte eine Sperre von einem Jahr aufgebrummt werden. Solche Ausraster - erst noch, nachdem der Schiri kein Faoul o.ä. gegen ihn gepfiffen hatte sind hart zu bestrafen. Ich weiss nicht, was es hier gross zu überlegen gibt.
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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Die zwei Spielsperen dienen dafür damit der Spieler vorerst gesperrt wird und der Verband mehr Zeit hat um die dementsprechende Sperre festzulegen. Der Spieler kann jetzt schon in die Winterpause gehen. Ich denke es werden noch mind. 8 Spielsperen folgen.
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    1. Antwort von Walter Schnyder, gampel
      was heist da in die Winterpause schicken??? Minimum 12 Monate aus dem Verkehr ziehen !!! Aber der frigerrolf hat wohl seine Schleimereien bereits dazugegeben schöne Grüsse an den SFV
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    2. Antwort von Alberto da Vinci, Pratteln
      Herr Schnyder 12 Monate sind übertrieben. Wieviele Spielsperen hat bspw. Wieser für sein Brutalo Foul an Yapi bekommen. Da ist dieser Rempler gegenüber den Schiedsrichter eher Harmlos.
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