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Super League St. Gallen macht einen Schritt aus der Krise

St. Gallen hat sich mit einem 3:2-Sieg bei Lugano etwas Luft verschafft. GC reichte es derweil bei Schlusslicht Vaduz nur zu einem torlosen Unentschieden.

  • Nach 6 sieglosen Pflichtspielen in Serie konnte St. Gallen beim 3:2-Sieg über Lugano endlich wieder gewinnen.
  • Während Vaduz beim 0:0 gegen GC im 7. Heimspiel gerade mal den 5. Punkt holte, feierten die «Hoppers» zumindest ihren ersten Punktgewinn in der Fremde.

Als im Duell zwischen Lugano und St. Gallen die Schlussviertelstunde anbrach, deutete alles auf ein insgesamt leistungsgerechtes 2:2-Remis hin. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Luganos Fulvio Sulmoni liess sich im eigenen Strafraum zu einer Tätlichkeit hinreissen. Er flog vom Platz und die Gäste aus der Ostschweiz erhielten einen Penalty zugesprochen. Marco Aratore verwandelte souverän und schoss St. Gallen zum lange ersehnten Sieg.

Luganos Ärger mit dem Schiedsrichter

In der 81. Minute hätten die Tessiner bei einer Intervention gegen Marco Padalino wohl ebenfalls einen Penalty zugesprochen bekommen müssen. Dass die Pfeife von Schiedsrichter Stephan Klossner stumm blieb, enervierte Luganos Teammanger Giovanni Manna derart, dass er auf die Tribüne geschickt wurde. Dort gesellte er sich zu Trainer Andrea Manzo – welcher bereits vorher aus der Coaching-Zone verbannt worden war.

St. Galler Kampf belohnt

Den Sieg verdienten sich die «Espen» mit einer willensstarken Leistung. Den frühen 0:1-Rückstand – Ezgjan Alioski war in Minute 8 von der Gästedefensive sträflich alleine gelassen worden – glich Albian Ajeti kurz vor dem Pausenpfiff per Kopf aus. Auch dass die erstmalige Führung der St. Galler durch Albert Bunjaku (58.) 8 Minuten später von einem Geschoss von Davide Mariani zunichte gemacht wurde, brachte die Elf von Joe Zinnbauer nicht aus dem Konzept.

Legende: Video «Viel Schneegestörber, aber keine Tore bei Vaduz - GC» abspielen. Laufzeit 4:43 Minuten.
Aus sportpanorama vom 06.11.2016.

GC mit erstem Auswärtspunkt

In der anderen Partie mussten sich Vaduz und GC bei starkem Schneetreiben mit einer Punkteteilung begnügen. Da Vaduz als schwächstes Heimteam mit GC die in der Fremde schlechteste Equipe empfing, weiss das 0:0-Schlussresultat eigentlich nicht zu überraschen.

Gute Chancen gab es dennoch auf beiden Seiten. In Halbzeit 1 setzten auf Seiten der Liechtensteiner innert 7 Minuten Franz Burgmeier und Moreno Costanzo das Leder an die Latte, bzw. den Pfosten. GCs Runar Sigurjonsson glich die Aluminiumbilanz nach dem Seitenwechsel aus: Er scheiterte nach 58 Minuten in derselben Szene gleich zweimal am Pfosten.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 5.1..2016, 22 Uhr

2 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco (fäbufuessball)
    Verliert St. Gallen gestern (was möglich gewesen wäre beim gestrigen Spiel), würde man nicht von einem kämpferischen St. Gallen sprechen. Niemand würde sagen: Wir haben heute eine Reaktion gezeigt". Was ich damit sagen will: Es entscheiden Kleinigkeiten und/oder Schiri-Entscheide ob der Trainer bleibt, oder ob der Trainer gekündigt wird. Soviel besser hat der FCSG gestern auch nicht gespielt, aber gewonnen! Und so BLEIBT Zinnbauer Trainer des FCSG... und auf seinen gepackten Koffern sitzen.
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  • Kommentar von Thomas Nigg (tnigg)
    Zum Spiel Vaduz-GC: Liebes SRF Sport, bitte ruft nicht bei jeder Ballberührung mit der Hand oder dem Arm nach Penalty. Der Schiedsrichter hat zweimal richtig auf "kein Handspiel" entschieden. Oder können Sie bei den beiden Aktionen eine Absicht der Spieler erkennen, den Ball mit der Hand / dem Arm zu spielen? Das ist gemäss FIFA-Regeln nämlich das entscheidende Kriterium bei Handspiel. Aber wenn im Fernsehen immer wieder anderes behauptet wird, dann glauben es die Leute irgendwann.
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