Der Internationale Sportgerichtshof TAS gab bekannt, dass die Strafe gegen Boris Cespedes reduziert wird. Ursprünglich war der 30-Jährige von der Disziplinarkommission der Fifa für zwei Jahre gesperrt worden. Das Gericht in Lausanne reduzierte die Strafe auf 15 Monate, wodurch der langjährige Spieler von Servette im August wieder spielberechtigt ist.
Seit Mai 2025 ist Cespedes, der zum Zeitpunkt seiner Sperre für Yverdon spielte, ohne Einsatz. Ihm wird die Einnahme des verbotenen Mittels Acetazolamid vorgeworfen. Nach dem letzten von 19 Länderspielen, die er für Bolivien, das Heimatland seines Vaters, bestritten hatte, war er positiv getestet worden.
Falsches Medikament
Die Einnahme des verbotenen Mittels geht gemäss Cespedes auf ein Medikament zurück, das ihm der Teamarzt Boliviens wegen Höhenkrankheit verabreicht hat. Vor dem Spiel im März 2025 gegen Uruguay in La Paz auf über 4000 Metern war er wegen der Übelkeit behandelt worden. Nach der Partie, die er von der Ersatzbank verfolgte, gab er die positive Dopingprobe ab.