Unentschieden zwischen Thun und GC

Der FC Thun und die Grasshoppers trennen sich nach einer ereignisreichen Partie mit 1:1 unentschieden. Die Thuner warten damit weiter auf den ersten Super-League-Sieg seit dem 1. September.

Thun war von Beginn weg die aktivere Mannschaft. Die Doppelbelastung mit Europa League und Meisterschaft war den Berner Oberländern nicht anzumerken. Im Gegenteil: Die Thuner zeigten sich lauffreudig und waren vor allem in der Anfangsphase für auffällige Szenen besorgt. Die zweitplatzierten Grasshoppers, die ohne die gesperrten Izet Hajrovic und Veroljub Salatic auskommen mussten, vermochten auf dem Thuner Kunstrasen lange Zeit nicht zu überzeugen.

Bürkis Foul, Thuner Bemühungen

Ausgerechnet Roman Bürki, der in der 1. Halbzeit die Grasshoppers mehrfach vor dem Gegentreffer bewahrt hatte, verursachte in der 63. Minute mit einem Foul an Josef Martinez einen Freistoss an der Strafraumgrenze. Christian Schneuwly nahm daraufhin Mass und belohnte die Bemühungen seiner Mannschaft mit einem sehenswerten Freistoss zum 1:0.

Die Thuner Führung währte aber nur gerade 2 Minuten: Nach einem GC-Eckball prallte der Ball von Sekou Sanogos Bein unglücklich ins eigene Gehäuse zum 1:1-Ausgleich. Danach war das Spiel endgültig lanciert.

Ereignisreiche letzte halbe Stunde

Die letzte halbe Stunde hatte es in sich, beide Teams kamen zu mehreren guten Möglichkeiten. Frank Feltscher hatte in der 76. Minute den Führungstreffer für GC gleich dreimal auf dem Fuss, als er zweimal an Guillaume Faivre und schliesslich am Pfosten scheiterte.

Danach versuchten die Trainer Urs Fischer und Michael Skibbe mit taktischen Einwechslungen die Überhand zu gewinnen. Doch auch die Joker vermochten nicht mehr für die Entscheidung zu sorgen. 9 gelbe Karten und ein Platzverweis (gegen GC-Verteidiger Milan Vilotic) prägten die hitzig geführte Partie, die schliesslich mit einem 1:1-Unentschieden endete.