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Super League Vilotic musste Nacht am Flughafen Zürich verbringen

GC-Verteidiger Milan Vilotic ist am Flughafen Zürich hängen geblieben. Der 30-Jährige konnte von Serbien nicht in die Schweiz einreisen.

Legende: Audio «Vilotic: «Sie nahmen mir den Pass weg» (englisch)» abspielen. Laufzeit 1:07 Minuten.
1:07 min

Vilotic musste die Nacht in der Transithalle des Flughafens in Kloten verbringen. Erst am Dienstagmittag habe sich der Fall geklärt, wie seine Ehefrau gegenüber SRF bestätigt.

Von Belgrad kommend, verwehrten ihm die Grenzbehörden am Montagabend die Einreise. Begründung: Während der Antragsprozedur für ein neues Arbeitsvisum würden alle Schengen-Regelungen ausser Kraft gesetzt.

Vilotic lief am Zoll ins Offside

Dass Vilotic seit Jahren in der Schweiz lebt und bei Rekordmeister GC spielt, half ihm nicht weiter. Im Gegenteil. Am Zoll wurde er gefragt, ob er als Tourist einreise. Vilotic gab zur Antwort, er sei Fussball-Profi. Das wurde ihm zum Verhängnis. Denn als Feriengast hätte er problemlos passieren können.

Am Dienstagnachmittag steht für ihn ein Training an. Der Serbe dürfte mittun und sein Abenteuer mit seinen Teamkollegen teilen können. Vilotic hatte am Samstag beim 4:2-Sieg in Vaduz in der 65. Minute zum Endstand getroffen. Es war sein erstes Saisontor.

Legende: Video «Vilotic trifft gegen Vaduz» abspielen. Laufzeit 0:15 Minuten.
Aus sportaktuell vom 06.05.2017.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Ein grober Fehler von GC - Er braucht eine Arbeitsbewilligung und Serbien zählt aus meiner Sicht als "Drittstaat" wie die USA oder Korea. Es würde mich ja interessieren wie GC die Quellensteuer bisher abgerechnet hat. FCZ Fans mögen vieles sein - abeer Grenzbeamte in Kloten habe ich noch nie im Trikot gesehen !!!
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  • Kommentar von Jens Mueller (Jens Mueller)
    Reine Schikane. Vielleicht waren ja die Grenzbeamten FCZ fans.
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    1. Antwort von Giovanni Rana (G.R)
      Das gesetzt ist für alle gleich!!
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    2. Antwort von Bruno Breitschmid (Bruno Breitschmid)
      Das sehe ich so, wie Giovanni Rana. Es bestehen Gesetze und diese sind einzuhalten. Zudem wird im Bericht davon gesprochen, dass sich Herr Vilotic sehr schweizerisch verhalten habe. Im Interview sprach er gebrochenes Englisch, das ist immer noch keine Landessprache. Nach einem Aufenthalt von fünf Jahren, müsste Herr Vilotic Deutsch sprechen und verstehen können. Das müsste m.E. ohnehin eine Bedingung für die Visumsverlängerung sein. Der Bericht war schludrig und weist weitere Fehler auf.
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