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Super League Zwei Tore, zwei Karten und ein Ausraster von Dario Lezcano

Dario Lezcano tat alles für einen Heimsieg des FC Luzern gegen GC. Am Ende überbordete aber das Temperament des Paraguayers. Sein Ausraster gegen den Schiedsrichter könnte langfristige Konsequenzen haben.

Legende: Video «Der Ausraster von Lezcano» abspielen. Laufzeit 1:04 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.09.2015.

Dario Lezcano ist der unangefochtene Topskorer der Super League. Auch in der 8. Runde tat er das Notwendige, um seinem FC Luzern im Heimspiel gegen GC 3 Punkte zu sichern. Der Paraguayer traf früh zum 1:0 und besorgte in der 77. Minute auch den vermeintlichen Siegtreffer zum 3:2. Doch die unermüdlichen Hoppers fanden noch einmal zurück und schafften durch Munas Dabbur den Ausgleich.

Lange Sperre für Lezcano?

Das war dann offenbar zuviel für Lezcano. Der Stürmer reklamierte bei Schiedsrichter Fedayi San und sah innert Sekunden zweimal die gelbe Karte – Platzverweis! Zu allem Überfluss schlug Lezcano dem Unparteiischen danach die Karten auch noch aus der Hand – er dürfte mit einer längeren Sperre rechnen müssen.

Legende: Video «Spielbericht Luzern - GC» abspielen. Laufzeit 6:57 Minuten.
Aus sportpanorama vom 13.09.2015.

Auch Babbel des Feldes verwiesen

Luzern-Trainer Markus Babbel, der in der hektischen Partie kurz vor der Pause selber auf die Tribüne geschickt worden war, nahm seinen Akteur in Schutz: «Die rote Karte war unnötig. Dario wurde vor dem 3. Tor von GC klar gefoult und bekommt regelmässig auf die Socken.» Den anschliessenden Ausraster konnte aber auch Babbel nicht mehr entschuldigen: «Dario darf sich nicht zu einer solchen Aktion hinreissen lassen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 13.09.2015, 15:45 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Franz Göpfert, Wigoltingen
    Da Schiri San den Vorfall als grobe Unsportlichkeit und nicht als Tätlichkeit taxiert hat wird Lezcano wohl mit einer relativ milden Strafe davonkommen. San blieb stehen was bei einer Nuss wohl kaum der Fall wäre.... die Karte aus der Hand schlagen wahr wohl gravierender aus Sicht des Refs. Passt aber zu unserem Niveau der Liga und dem Regelwerk das ja ohnehin willkürlich angewendet wird. Auf dem Platz und am grünen Tisch. Dazu tragen auch die überforderten Schiris bei.
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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    Sollte man Dario Lezcano dieses Jahr bei Pflichtspielen für den FCL noch sehen, würde mich das (sehr) wundern. Er hat den Schiri attackiert, das wird eine saftige Strafe geben. Egal ob er sich hinterher entschuldigt hat, und egal wie man das auf "menschlicher Ebene" begreifen und/oder halbwegs nachvollziehen kann. Persönlich finde ich es schade. Ein kleiner Moment "Verlust der Selbstkontrolle"... ein langer Moment "Leben mit den Konsequenzen". Das Spiel war super attraktiv, mit gerechtem Remis.
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  • Kommentar von Joe Weiss, Zürich
    Dem Lezcano wurde im vorletzten Heimspiel gegen den FCZ ein Elfmeter geschenkt, damals durch Jaccotet. Die Ereignisse auch gestern wieder, sowohl in Luzern als auch in Zürich zeigen vor allem eines: Die Unparteiischen in der höchsten Spielklasse der Schweiz sind zum grössten Teil biederes Mittelmass. Zynisch könnte man sagen: «Sie passen zur Liga.» Und trotzdem verfälschen solche Entscheide den Spielausgang beträchtlich und öffnen auch dem Wettbetrug Tür und Tor. Und die Medien schauen weg.
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    1. Antwort von Diego Schneebeli, Chur
      Herr Ruefer, NIEMALS (!!) war das ein Elfmeter den Bauer da verursacht haben soll. Ein Geschenk des Refs für die Luzerner und der SRF tut es ihm gleich indem er sich auch sie Seite des Schiris stellt. Ich kann mich den anderen hier nur anschliessen. Was die Schiedsrichter sich zum teil erlauben ist einfach unter aller sau. Und ja... die Medien (vorallem der SRF) würden sich nie getrauen mal öffentlich Kritik an den Schiris zu üben, sondern schauen einfach darüber hinweg.
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