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Bamert: «Haben heute gegen einen besseren Gegner verloren»
Aus Sport-Clip vom 31.03.2021.
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U21-Nati nach dem EM-Aus Enttäuscht, aber stolz: Wäre nur Kroatien nicht gewesen ...

Das EM-Abenteuer ist für die Nati nach dem 0:3 gegen Portugal beendet. Schuld am Out ist indes eine andere Partie.

Im Interview nach der 0:3-Niederlage gegen Portugal musste Jan Bamert erst einmal nach Worten suchen. Für eine Bilanz sei es noch zu früh, momentan dominiere die Enttäuschung über das Ausscheiden an der U21-EM in Slowenien und Ungarn, erklärte der Sion-Verteidiger. «Wir haben heute gegen einen besseren Gegner verloren. Das müssen wir akzeptieren, dennoch tut es weh», schilderte Bamert.

Und tatsächlich: Den zur Viertelfinal-Qualifikation fehlenden Punkt muss die Nachwuchs-Nati wohl nicht in der Partie gegen die spielstarken und in allen Belangen überlegenen Portugiesen suchen. Vielmehr erwies sich die bittere 2:3-Niederlage gegen Kroatien als Stolperstein. Im Vergleich zum sensationellen 1:0-Coup über England zum Auftakt der EM befindet sich das Team von Trainer Mauro Lustrinelli am anderen Ende der Gefühlsskala.

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Rüegg: «Wir können kleine Dinge aus dem Turnier mitnehmen»
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«Wir müssen das jetzt sacken lassen. Aus diesem Spiel und Turnier kann sicher jeder etwas mitnehmen», übte sich Kevin Rüegg in Fatalismus. «Wir können stolz auf uns sein. Alle, die uns zugeschaut haben, haben gesehen, dass wir für die Schweiz alles gegeben haben», bilanzierte der Hellas-Verona-Legionär.

Auch Chefcoach Lustrinelli fand: «Enttäuscht sein müssen wir, dass wir gegen Kroatien wohl einen Punkt verschenkt haben.» Natürlich sei man Portugal, dessen Spieler bei Barcelona, Valencia oder Wolverhampton regelmässig zum Einsatz kommen, spielerisch nicht gewachsen. «Für uns war die Schwierigkeit, 3 Partien auf dem gleich hohen Niveau zu bestreiten. Im Moment sind wir dazu nicht fähig.»

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Lustrinelli: «3 Spiele auf hohem Niveau haben wir nicht geschafft»
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Dennoch blickte Lustrinelli nach einer «tollen Erfahrung» optimistisch in die Zukunft: «Wir gehörten zu den jüngsten von allen Teams. Neun Spieler dürfen auch die nächste Kampagne mitmachen. Die nächste Generation ist lanciert.»

SRF zwei, sportlive, 31.3.2021, 17:40 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Hofstetter  (hofi)
    "Enttäuscht, aber stolz!" Was für eine Selbstreflexion. Wieso sollte man stolz sein, wenn man mit mehr oder minder blamablen Auftritten, wie gegen Kroatien und Portugal verliert? Dies ist typisch für Fussballer, die gerne zu den besten in Europa gezählt werden möchten: Keine Spur von Selbstkritik. Die U-21 hat in fast allen Belangen versagt. Auch Herr Lustrinelli sollte die Realität im Auge behalten und mit den Auftritten seiner Truppe alles andere als zufrieden sein.
  • Kommentar von Roger Gasser  (allesrotscher)
    @SRF: den Hr.Henchler dürften Sie gerne ganz generell zensurieren, es geht ihm nie um die Sache sondern immer nur darum die schweizeriischen Leistungen, Errungenschaften und Erfolge abzuwerten. Solchen Schweizhasser solle man keine Plattform mehr geben.
  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    Wieso ist man 2 Klassen schlechter Portugal ? Mit solchen Fragen fängt eine Analyse an und nicht hätte, hätte, Fahrradkette. So wird das nie was und daher bleibt alles wie gehabt. Goldenen Blumentopf und stolz vierter von vieren zu sein. Glückwunsch.
    1. Antwort von Roger Gasser  (allesrotscher)
      Ihre konstante Boshaftigkeit gegenüber allem was mit der Schweiz zu tun hat ist einfach ekelerregend und unterstes Niveau. Und das bleibt bei Ihnen anscheinend auch so.