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UEFA EURO 2016 3 Fragen zum Viertelfinal von heute

Portugal und Polen eröffnen an der EURO 2016 in Frankreich die Runde der letzten Acht. Diese 3 Dinge geben vor dem Duell zu reden.

Cristiano Ronaldo, Robert Lewandowski und Renato Sanches (von links).
Legende: Wer spielt sich in den Vordergrund? Cristiano Ronaldo, Robert Lewandowski und Renato Sanches (von links). EQ Images / Reuters

1. Platzt der Knoten bei Lewandowski?

Noch immer wartet Robert Lewandowski auf sein 1. Tor an der EM. Auch im Achtelfinal gegen die Schweiz stand der Stürmerstar im Schatten seiner Offensiv-Kollegen Arkadiusz Milik und Jakub Blaszczykowski.

«Vielleicht werde ich noch der Held und bekomme alles zurückbezahlt», sagte Lewandowski der polnischen Zeitung Super Express: «Ich muss geduldig sein. Das Wichtigste ist, dass es gut für die Mannschaft läuft.» Doch ohne persönliches Erfolgserlebnis dürfte die EURO für den Angreifer von Bayern München wohl einen schalen Beigeschmack haben.

Legende: Video Sanches leitet Quaresmas Siegtor gegen Kroatien ein abspielen. Laufzeit 01:55 Minuten.
Aus UEFA Euro 2016 vom 25.06.2016.

2. Steht Sanches erstmals in der Startelf?

Bislang musste sich das 18-jährige Ausnahmetalent Renato Sanches mit 3 Teileinsätzen begnügen. Doch nach seinem tollen Auftritt im Achtelfinal gegen Kroatien fordern nun Anhänger und Medien in der Heimat noch etwas vehementer die Beförderung des Teenagers in die Startformation.

«Ich muss mich ab und zu zwicken, um sicher zu sein, dass das alles passiert ist», sagt Sanches zu seinem kometenhaften Aufstieg in den letzten 8 Monaten. Ende Oktober 2015 lief er erstmals für Benfica Lissabon in der portugiesischen Meisterschaft auf, wurde unlängst für 35 Millionen Euro von Bayern München verpflichtet und steht mit Portugal nun an der EM im Viertelfinal.

3. Ereilt Ronaldo das gleiche Schicksal wie Messi?

Es war der Paukenschlag zum Wochenbeginn: Nach dem verlorenen Endspiel der Copa America beendete Lionel Messi seine Karriere in der Nationalmannschaft. Der mehrfache Weltfussballer war es leid, bei der Trophäen-Übergabe stets nur Zuschauer zu sein.

Auch Cristiano Ronaldo schaffte es bislang nicht, sein Land zu einem Titelgewinn zu führen. An einen vorzeitigen Rücktritt glaubt Portugals Nationaltrainer Fernando Santos aber nicht: «Cristiano ist ein Siegertyp.» Dennoch wird Ronaldo, der mit 31 noch 2 Jahre älter ist als Messi, gegen Polen wohl alles daran setzen, den Traum nicht schon wieder vorzeitig begraben zu müssen. Und sozusagen als Ansporn und Bonus fehlt ihm nur noch ein Treffer zum EM-Torschützenrekord von Michel Platini (9).

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO 2016

3 Kommentare

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