Deutschland mit Glücksbringer und Speziallack

Deutschland hofft im Halbfinal gegen Frankreich (ab 20 Uhr auf SRF zwei) auf die Breite seines Kaders – und weitere verheissungsvolle Erfolgsfaktoren.

Thomas Müller (l.) und Benedikt Höwedes (r.) mit Spass im Training Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sichere Werte im deutschen Nationalteam Thomas Müller (l.) und Benedikt Höwedes (r.). Getty Images

Deutschlands Coach Joachim Löw sieht sich vor dem Halbfinal gegen Frankreich mit delikaten Fragen konfrontiert: Dreier- oder Vierkette? Wer ersetzt die verletzten beziehungsweise gesperrten Akteure? Wie frisch sind die Spieler nach dem Italien-Spiel? Doch trotz dieser Ungewissheiten spricht vieles für einen Finaleinzug der Deutschen:

  • Glücksbringer: Benedikt Höwedes wird am Donnerstag so gut wie sicher spielen – und garantiert Löws Truppe statistisch gesehen den Sieg. Von den 20 Pflichtspielen mit dem Schalker gewann Deutschland 18 und spielte zweimal unentschieden.
  • Kontinuität: Deutschland steht zum achten Mal in einem EM-Halbfinal und kämpft in Marseille gegen Frankreich um den Einzug ins siebte EM-Endspiel.
  • Spielverderber: Schon neunmal haben deutsche Mannschaften bei Grossanlässen den Gastgeber aus dem Turnier geworfen. Allein sechsmal davon gelang dies im Halbfinal.
  • Erfolsghunger: Thomas Müller, nach zehn EM-Spielen noch immer ohne Tor, brennt auf seinen ersten Treffer: Auch wenn er relativiert: «Tore sind nicht mein Benzin, sondern der Speziallack auf meinem Auto, der es noch besser aussehen lässt.»

Deutschland kommt im Halbfinal-Spielort Marseille an

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO 2016