EURO-Splitter: Zaza entschuldigt sich bei Italienern

Hier finden Sie alle News rund um den letzten Viertelfinal-Spieltag der EURO 2016 in Frankreich.

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Bildlegende: Wurde zum Sündenbock Simone Zaza. Imago

EURO-Splitter vom Sonntag

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  • 20 :04

    Zaza hadert

    Italiens Simone Zaza wurde im EM-Viertelfinal gegen Deutschland extra für das Penaltyschiessen eingewechselt – und scheiterte. Über seinen verschossenen Elfmeter sagte er am Tag danach: «Ich habe den wichtigsten Elfmeter meiner Karriere verschossen und es wird mich für den Rest meines Lebens verfolgen, es tut mir leid, dass ich die Italiener enttäuscht habe.»

    Alessandro Florenzi betont Italiens Zusammenhalt

  • 19 :07

    Ronaldo sucht Nähe zu den Fans

    Für Cristiano Ronaldo wird das EM-Halbfinal gegen das Überraschungsteam aus Wales kein Selbstläufer. «Wir haben noch nicht gewonnen», sagte der 31-Jährige von Real Madrid vor dem Duell gegen seinen Teamkollegen Gareth Bale.

    Die Portugiesen hielten am Sonntag in Marcoussis südlich von Paris ein öffentliches Training vor etwa 500 Zuschauern ab. «Bitte unterstützt uns weiter, wir sind sehr stolz darauf», sagte Ronaldo am Mikrofon in Richtung der Fans. Dann gaben er und seine Mitspieler Autogramme und machten Selfies mit ihren Anhängern.

  • 18 :53

    Gesprengtes Auto erweist sich als ungefährlich

    Französische Sicherheitskräfte haben in der Nähe des Stade de France wenige Stunden vor dem EM-Viertelfinalspiel an einem Auto eine kontrollierte Sprengung durchgeführt. Im Inneren des Autos sei aber nichts Verdächtiges gefunden worden. Das Auto habe im Parkverbot geparkt und sei daher zunächst verdächtig gewesen.

    In den sozialen Netzwerken wurde bereits über eine Explosion spekuliert. Das sei eine Sprengung gewesen und keine Explosion, hiess es bei der Behörde. Aus Furcht vor Anschlägen gelten in Frankreich strenge Sicherheitsvorkehrungen.

  • 17 :32

    Wales sieht sich nicht beeinträchtigt

    Wales sieht sich durch die Ausfälle der Stammspieler Aaron Ramsey und Ben Davies (beide gelbgesperrt) nicht im Nachteil für den EM-Halbfinal gegen Portugal. Beide seien grossartige Spieler, sagte Trainer Chris Coleman: «Aber es ist nicht so, dass wir nicht auch vorher schon mal ohne sie spielen mussten.» Der Coach kündigte fürs Spiel vom Mittwoch (21:00 Uhr auf SRF zwei) einen Auftritt «ohne jede Angst» an. «Wir haben so hart gearbeitet, um an einem grossen Turnier teilzunehmen. Jetzt haben wir die Handschellen abgelegt, wir haben kein Limit.»

    Aaron Ramsey am Ball Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Walisischer Leistungsträger Aaron Ramsey. Getty Images

  • 16 :45

    Englands Penaltyfluch färbt ab

    An EM- und WM-Endrunden haben die Engländer sechs von sieben Penaltyschiessen verloren. Nun scheint diese Schwäche auf in England tätige Söldner abzufärben. Bei Deutschland-Italien verschossen mit Mesut Özil (Arsenal), Bastian Schweinsteiger (Manchester United), Graziano Pellè (Southampton) und Matteo Darmian (Manchester United) vier Akteure aus der Premier League. Und bei der Schweiz scheiterte Granit Xhaka – kurz nach seiner Unterschrift bei Arsenal.

    Bastian Schweinsteiger schiesst gegen Gianluigi Buffon übers Tor Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Zeigte Nerven Bastian Schweinsteiger schoss gegen Gianluigi Buffon übers Tor. Getty Images

  • 16 :17

    Reykjavik ist bereit

    In Islands Hauptstadt Reykjavik ist für das grosse Viertelfinal-Duell gegen Frankreich erneut eine Fanzone eingerichtet worden. Die leicht ansteigende Wiese garantiert allen Anwesenden beste Sicht auf den grossen Bildschirm.

    Grosse Wiese mit Screen Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Es ist angerichtet Auch gegen Frankreich gibt es in Reykjavik ein Public Viewing. SRF

  • 15 :58

    Frankreichs Team gesanglich mit Luft nach oben

    Der EURO-Gastgeber feiert am Tag des Viertelfinals gegen Island (ab 20:00 Uhr auf SRF zwei) ein Geburtstagskind in seinen eigenen Reihen. Benoit Costil, seines Zeichens Goalie bei Stade Rennes und die Nummer 3 in Frankreichs Kader, wurde am 3. Juli 29 Jahre alt. Der Teamgeist stimmt – doch sollten die Franzosen gegen Island so spielen, wie sie singen, könnte es schwierig für sie werden.

  • 14 :28

    Der Ronaldo-«Ausraster» hat doch noch etwas Gutes

    Das von Portugals Superstar Cristiano Ronaldo bei einem Ausraster in einen See geworfene Reporter-Mikrofon wird für einen guten Zweck versteigert. Das teilte der TV-Sender des portugiesischen Blattes Correio da Manha mit.

    Das Gerät sei von zwei Tauchern aus dem See in Lyon geholt worden, hiess es. «Das war eine schwierige Bergungsaktion, weil das Mikrofon im Schlamm versunken war», sagte einer der Taucher dem Sender.

    Wer nun eine portugiesische Sonderrufnummer für 0,60 Cent pro Anruf am häufigsten wählt, soll das Mikro den Angaben zufolge behalten. Der Erlös wird einem Psychopädagogischen Rehabilitationszentrum in Portugal zu Gute kommen.

    Ronaldo hatte vor rund eineinhalb Wochen bei einem Spaziergang am Rande der Europameisterschaft in Frankreich vor dem Teamhotel in Lyon einem Journalisten das Mikro aus der Hand entrissen und es wortlos ins Wasser geworfen.

    Ronaldo wirft das Mikrofon eines Reporters weg Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Genervt Cristiano Ronaldo wirft das Mikrofon eines Reporters weg. Twitter

  • 12 :52

    Merkel reiht sich unter die Gratulanten ein

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der deutschen Nationalmannschaft zum Sieg gegen Italien im EM-Viertelfinal gratuliert. «Was für ein Spiel! Herzlichen Glückwunsch an das DFB-Team (Die Mannschaft) zum Erreichen des Halbfinals», hiess es am frühen Sonntagmorgen auf Merkels offiziellem Facebook-Account.

    «Ich freue mich sehr über den Erfolg gegen Italien. Jetzt heisst es weiter die Daumen drücken!» Merkel selbst konnte am Samstag nicht in Bordeaux dabei sein. Eigentlich hätte Bundesinnenminister Thomas de Maizière auf der Tribüne sitzen wollen. Er musste aber kurzfristig absagen aufgrund von technischen Problemen am Flugzeug.

    Merkel drückt ihren Stolz aus

  • 12 :16

    Bayerns Finanzminister tappt in die Social-Media-Falle

    Markus Söder hat mit einem Kommentar über den verschossenen Elfmeter von Mesut Özil bei Twitter heftige Kritik und Spott geerntet. Daraufhin löschte er den Tweet – und verfasste einen neuen. Zuerst hatte es zum Viertelfinal-Sieg der deutschen Mannschaft gegen Italien geheissen: «Irre! Darauf warten wir seit 40 Jahren. Nur: Nie mehr Elfer für Özil. Künftig Elfer nur noch durch junge Spieler.»

    In der zweiten Version ergänzte Bayerns Finanzminister Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller, die ihre Elfer ebenfalls verschossen hatten. Schliesslich ergänzte er noch: «Ps meinte beim Elfmeter übrigens alle erfahrenen Spieler...»

    Kritik von anderen Nutzern gab es dann nicht nur zum Ursprungs-Tweet – sondern auch daran, dass er diesen einfach löschte. Etliche User posteten einen Screenshot mit Kommentaren wie «Das Netz vergisst nicht« oder «...Transparenz und so.»

    Söder krebste zurück und setzte dann diesen Tweet ab

  • 12 :10

    Boatengs Schwester plaudert aus dem Nähkästchen

    Jérôme Boateng (27) ist nach Meinung seiner jüngeren Schwester ein schlechter Verlierer gewesen – zumindest bei Kinderspielen. Wenn der Fussballprofi früher gegen seine Geschwister bei «Mensch ärgere dich nicht» verlor, habe es oft Tränen gegeben.

    «Es gab kein Mal, bei dem nicht die Figuren durch die Gegend geflogen sind oder jemand geweint hat», sagte Avelina Boateng der Bild am Sonntag. Wenn ihr Bruder jedoch bei einer Partie siegte, habe er das der drei Jahre jüngeren Avelina tagelang unter die Nase gerieben. Heute sei Jérôme Boateng jedoch gelassener geworden.

  • 10 :25

    Belgiens Batshuayi zum FC Chelsea

    Der belgische EM-Teilnehmer Michy Batshuayi verlässt wie erwartet den französischen Topklub Olympique Marseille und wechselt für 40 Millionen Euro Ablöse zum FC Chelsea in die englische Premier League. Dort erhält er einen Fünfjahresvertrag. Dies gab Chelsea am Sonntag bekannt. Der 22-Jährige war in der vergangenen Saison Topskorer von OM.

    Michy Batshuayi am Jubeln. Bild in Lightbox öffnen.

    Bildlegende: Michy Batshuayi Fortsetzung der Karriere auf der Insel. Keystone

  • 10 :22

    Die Kassen klingeln für die Deutschen

    Die deutschen Nationalspieler füllen bei der EURO weiter ihre Urlaubskasse. Mit dem Einzug in den Halbfinal haben Bastian Schweinsteiger und Co. ihr Prämienkonto auf 100'000 Euro pro Mann verdoppelt.

    Dieser Betrag könnte noch bis zur Titelprämie von 300'000 Euro anwachsen. Diese Höchstsumme hatten die deutschen Weltmeister auch 2014 für ihren Triumph in Brasilien kassiert.

  • 9 :06

    Für Ballack gibt es jetzt kein Halten mehr

    Michael Ballack räumt der deutschen Nationalmannschaft nach dem Viertelfinalsieg gegen Italien beste Chancen auf den EM-Titel ein. Als Experte beim US-Fernsehsender ESPN betonte der ehemalige DFB-Captain, die Deutschen seien «jetzt ein riesiger Favorit, auch wenn sie nicht ihr bestes Spiel gezeigt haben».

    Die Partie, die das Löw-Team im Elfmeterschiessen mit 6:5 gewann, bezeichnete Ballack als «nicht schön zum Anschauen», es sei «nur Taktik gewesen». Italien habe «so viele Fehler gemacht, aber Deutschland hat daraus keinen Vorteil ziehen können. Vielleicht hatte Deutschland zu viel Respekt.»

  • 9 :00

    Conte tritt nach

    Der scheidende italienische Nationaltrainer Antonio Conte hat nach der Viertelfinal-Niederlage im Elfmeter-Krimi gegen Deutschland bei der EM mit den Medien abgerechnet. «Manche wollten jede Chance nutzen, Zwietracht zu säen oder Aufmerksamkeit im Fernsehen zu erhaschen», sagte der Coach, der zum FC Chelsea wechseln wird.

    «Ich habe mich wirklich niemals unterstützt gefühlt. Von niemandem«, erklärt der 46-Jährige: «Okay, der Präsident des Verbandes stand immer auf meiner Seite. Die Presse aber nicht. Ich hätte durchaus gerne weiter gearbeitet als Nationaltrainer, aber aufgrund einiger Umstände habe ich mich schon vor dem Turnier entschieden, aufzuhören.»

  • 8 :53

    Der letzte Viertelfinal

    Guten Morgen und willkommen zu einem weiteren News-Ticker rund um die EURO in Frankreich. Hier halten wir Sie über die aktuellen Geschehnisse auf dem Laufenden.

    Im Stade de France wird heute der letzte Halbfinalist ermittelt: Gastgeber Frankreich trifft auf Island. SRF zwei überträgt ab 20:00 Uhr live. Anpfiff im Stade de France ist wie gewohnt eine Stunde später. Die wichtigsten News zur Partie finden Sie hier.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO in Frankreich