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UEFA EURO 2016 Hodgson stellt Amt zur Verfügung

Roy Hodgson hat nach dem Achtelfinal-Aus gegen EM-Neuling Island seinen Abschied als Trainer der englischen Nationalmannschaft verkündet. Hodgsons Vertrag lief nach der EM aus.

Legende: Video So verkündete Hodgson seinen Abschied abspielen. Laufzeit 0:33 Minuten.
Vom 27.06.2016.

«Mein Vertrag hing von diesem Ergebnis ab», so der 68-jährige ehemalige Schweizer Nationaltrainer. «Es ist jetzt Zeit, einem talentierten jungen Trainer Platz zu machen. Es war eine gute Zeit, die Jungs taten, was sie konnten. Es tut mir leid, dass es so enden muss.»

Hodgson hatte schon nach der Vorrunde, die Kapitän Wayne Rooney und Co. nur auf Platz 2 hinter Wales beendeten, wegen verschiedener Personalentscheidungen unter Druck gestanden, aber gesagt, er werde nicht um seinen Posten «betteln».

Amtszeit von 4 Jahren

Hodgson hatte das Amt im Mai 2012 kurz vor der EM in Polen und der Ukraine übernommen und England bei diesem Turnier bis ins Viertelfinale geführt. Bei der WM 2014 in Brasilien war er mit dem Team bereits in der Vorrunde gescheitert.

15 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Auch Hodgen kann aus Blei keine Diamanten machen! Die Engländer haben nicht soviel gute Spieler wie immer Behauptet wird, da wird für ein Durchschnittsspieler gleich ein Vermögen bezahlt! Der englische Fussball lebt mehr von Emotionen als von Qualität! Der einzige Fehler dem man im Vorwerfen kann ist das Er zu lange an Rooney festhält. Rooney ist schon lange nicht mehr Top! Wenn man sieht was England an Jungen Spieler hat, dann weiss man das die noch 10 Jahre auf einen Titel warten müssen!
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    1. Antwort von Stefan Salvisberg, Bern
      Sie vergessen dabei aber dass viele Spieler nebst der Premier League und den Internationalen Einsätzen ( Länderspiele, Championsleague und Europaleague )noch den FA Cup sowie den Ligacup bestreiten! Zudem gibts auch nicht gross Winterpause, also wenn wunderts dass bei den Engländern Ende Saison die Luft draussen ist! ;)
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  • Kommentar von Tom Stone, Ennetmoos
    Wenn ein Coach nach 70 Minuten nur noch verzweifelt auf der Bank sitzt, fehlt der Spirit! Da kann sich kein Team daran aufbauen. Umbruch eingeleitet, aber Baustellen nicht abgeschlossen. Wir Schweizer haben Roy Hodgson in guter Erinnerung, aber in England hat es schon länger nicht funktioniert. Die Resultate waren besser als die Spiele. Auch gegen Deutschland! Da reichten 10 sehr gute Minuten, der Rest war unterirdisch. Zeitpunkt verpasst
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Lyss
    Der Beruf "Fussball-Nationalmannschafts-Trainer", ist wohl der unsicherste Job, den sich jemand je aussuchen kann! Als Fussball-Laie gehen mir solche Rücktritts-Auftritte vor den gierigen Medienleute, immer sehr "ans Läbige"! Roy Hodgson selber spielte (und verlor) ja nicht persönlich gegen Island! Weil der Fussball heute ein finanzieller "Grossbetrieb" mit 2-3-stelligen Millionenbeträgen geworden ist, muss halt auch da der "CEO" gehen! Schade, alles Gute Roy!
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    1. Antwort von Hansjürg Reist, Davos
      Hodgson hat das ganze ja nicht gratis gemacht. Er war der bestbezahlte Trainer an der EM Endrunde. Mit dieser Leistung muss man auch in der Privatwirtschaft seinen Job abgeben. Und das ist auch richtig so.
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