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Schweizer Nationalmannschaft Djourou und Schär: Ein ungleiches, aber kongeniales Duo?

Johan Djourou und Fabian Schär dürften am Samstag gegen Albanien die Innenverteidigung bilden. Die beiden sind nicht wirklich eingespielt, aber ergänzen sich bestens.

Legende: Video Djourou: «Es geht nichts über eine gute Kommunikation» abspielen. Laufzeit 03:28 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.06.2016.

Das Abwehrzentrum war in den vergangenen Monaten vielleicht die grösste Baustelle im Nationalteam. In den letzten 5 Länderspielen kamen stets andere Paare zum Zug. So stand das Duo Djourou/Schär letztmals gemeinsam im November 2015 auf dem Platz (siehe Tabelle).

Er ist überragend im Spielaufbau. Ich kann die Zweikämpfe gewinnen.
Autor: Djourou über Schär

Wirklich eingespielt sind die beiden also nicht. Dennoch sind der 60-fache Internationale Djourou und Schär (20 Länderspiele) gesetzt.

Schär und Djourou trösten sich nach dem Achtelfinal-Out an der WM gegen Argentinien.
Legende: Unvergessen Schär und Djourou trösten sich nach dem Achtelfinal-Out an der WM gegen Argentinien. Keystone

Die Erinnerung an Brasilien

Das Duo lief zwar erst 8 Mal in der Nati auf, blickt aber immerhin auf eine gemeinsame Turniererfahrung zurück. An der WM 2014 in Brasilien führte sie das Schicksal nach Steve von Bergens Verletzung gegen Frankreich erstmals zusammen.

Die Spiele gegen Honduras und Argentinien seien eine gute Basis, so Djourou. «Das ist eine schöne Erinnerung. Wir standen Messi und Higuain gegenüber und haben gut gespielt. Daran können wir uns halten.»

Djourou grätscht, Schär baut auf

Offenbar ergänzen sich Schär und Djourou bestens. «Wir sprechen viel miteinander auf dem Platz und verstehen uns gut», sagt Schär. Der Ostschweizer ist der torgefährlichere Akteur (5 Treffer) und hat seine Stärken im Spielaufbau. «Dort ist er überragend, er kann die Diagonalpässe spielen, ich dafür die Zweikämpfe gewinnen. Wir sind ein gutes Duo. Normalerweise machen wir einen guten Job», fügt Djourou an.

Er ist unglaublich erfahren und hat bei Topklubs gespielt.
Autor: Schär über Djourou

Nur Nebensache, wer der Patron ist

Djourou ist mit 29 Jahren der erfahrenere Spieler und damit der eigentliche Abwehrchef. Der HSV-Captain sagt aber: «Wer der Patron ist, spielt keine Rolle. Wichtig ist die Harmonie im Team und dass alle verteidigen.»

Nach schwierigem Saisonverlauf (Schär war oft Ersatz, Djourou länger krank) sind die beiden Nati-Akteure wieder vereint. Mit dem Startspiel gegen Albanien am Samstag (14:00 Uhr, SRF zwei) wartet ein heisser Tanz auf sie.

Länderspiele mit Schär und Djourou

13.11.2015
Testspiel
Slowakei - Schweiz 3:2
09.10.2015EM-QualifikationSchweiz - San Marino
7:0
14.06.2015EM-QualifikationLitauen - Schweiz
1:2
27.03.2015EM-QualifikationSchweiz - Estland
3:0
15.11.2014EM-QualifikationSchweiz - Litauen
4:0
14.10.2014EM-QualifikationSan Marino - Schweiz
0:4
01.07.2014WM, Achtelfinal
Schweiz - Argentinien
0:1 n.V.
25.06.2014WM, Gruppenphase
Schweiz - Honduras
3:0

Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur Nationalmannschaft

6 Kommentare

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  • Kommentar von Yvo Kunz, Baden
    @passant, @schreck Ich glaubs nicht, schon geht das Gejammer wieder los. Noch keine Partie ist gespielt und die beiden werden wieder schlecht gemacht. Last doch die Jungs ihr Ding durchziehen, oder können Sie es besser? Wo bleibt die Vorfreude auf das Turnier. #allezlasuisse
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Die Kritik hat mit Gejammer nichts zu tun, diese Truppe ist völlig überbewertet, was sie in den letzten 2 Jahren abgeliefert haben war teilweise ein Frechheit. Das viele Geld hat sie zu bequemen Diven werden lassen. Da ist kein Esprit, kein Spielwitz, ihre Spiel sind langweiliges Ballgeschiebe ohne Wirkung. Bei mir löst diese Mannschaft keine Lust am Zuschauen aus, das dürfte ihnen aber auch reichlich egal sein, Hauptsache die Kohle stimmt.
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    2. Antwort von Yvo Kunz, Baden
      @passant Ich mag mich nicht erinnern jemals eine bessere Nationalmannschaft gesehen zu haben. Das Kader ist top besetzt, die Spieler stehen bei ausgezeichneten Klubs unter Vertrag. In der Qualifikation kam man mit Vorsprung an Slowenien vorbei. Unser Problem ist, das wir eine viel zu hohe Erwartung an die Nati haben. Es ist gar nicht mehr speziell sich für so ein Turnier zu qualifizieren. Hinter dem Ballgeschiebe steckt heutzutage viel mehr Taktik als früher. Abwarten und Daumen drücken.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Eine der wohl schlechtesten Innenverteidigung aller EM Mannschaften und überhaupt eine der schwächsten im gesamten Profifussball in Europa.
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  • Kommentar von Willi Schreck, 8050 Zürich
    Wenn jeder von Beiden einmal floppt, dann müssen unsere abschlussschwachen Boys drei Tore schiessen. Lang/Elvedi wären besser.
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    1. Antwort von Marcel, Steinhausen
      Lang ist kein innenverteidiger, von bergen ist zu alt, elvedi zu jung, djourou/schär sind daher die logische schlussfolgerung. Ich möchte ja nicht stänkern, aber ich frage mich trotzdem wie man einen lustenberger nicht einmal in erwägung zieht? Auch in der hitzfeld ära nicht.
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