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Schweizer Nationalmannschaft Rating: Allgemeine Zurückhaltung bei der Notenvergabe

Die Schweizer Nati ist sich sicher: Beim 0:0 gegen den EURO-Gastgeber Frankreich hat sie ihre bislang beste Leistung an diesem Turnier gezeigt. Die User von SRF Sport bleiben jedoch zurückhaltend.

Yann Sommer und Fabian Schär klatschen Richtung Publikum.
Legende: Applaus, Applaus Fabian Schär (links) und Yann Sommer wurden als beste Akteure im Schweizer Team wahrgenommen. Keystone
  • 6680 User sind unserem Aufruf gefolgt und bewerteten die Leistungen der Schweizer Spieler
  • Überraschendes Ergebnis: Die Bestnote 5 wurde kein einziges Mal vergeben, der Durchschnitt liegt bei 3,8
  • Yann Sommer hält sich in der Gunst des Publikums an der Spitze

Es kommt nicht selten vor, dass bei unterschiedlichen Beobachtern die Wahrnehmung auseinanderklafft. Umso mehr, wenn es um Fussball geht.

Nach dem kräfteraubenden Abend in Lille beim 0:0 gegen den Favoriten Frankreich ist im Lager der Schweizer die Freude gross. Belohnt werden sie mit dem 2. Gruppenrang und dem Achtelfinal-Vorstoss aus eigener Kraft – allerdings nicht mit dem ganz grossen Zuspruch seitens der Fans.

Lichtsteiner wird rehabilitiert

Denn beim Nati-Rating, bei dem Noten auf einer Skala von 1 bis 5 vergeben werden konnten, übten sich die User von SRF Sport in Zurückhaltung. Sie stellten der Mannschaft ein Durchschnitts-Zeugnis von 3,8 aus. Den Bestwert von 5,0 verdiente sich wie schon im 2. Gruppenspiel kein Akteur.

Als Leistungsträger in der Petkovic-Elf wurden mit je einer 4,5 Goalie Yann Sommer, Fabian Schär, Valon Behrami und Granit Xhaka beurteilt. Die ungenügenden Werte für Xherdan Shaqiri und den eingewechselten Haris Seferovic (je eine 3) entbehren nicht einer gewissen Logik. So konnte die Durchschlagskraft in der Offensive den Schweizern als grösstes Manko angehaftet werden. In der Aussenverteidigung rehabilitierten die Fans Stephan Lichtsteiner, indem sie ihn von einer 2,5 zurück auf 3,5 hievten.

Sommer auch im Zwischenfazit führend

Zum Abschluss der Vorrunde haben wir anhand der Beurteilungen der einzelnen Partien auch folgendes Gesamtfazit herauslesen können:

  • Der Leader: Yann Sommer. Seine Noten 5 – 4.5 – 4.5
  • Der Chef auf dem Platz: Granit Xhaka startete bescheiden (3,5), zuletzt erhielt er aber zwei Mal die 4,5.
  • Die Soliden: Ricardo Rodriguez mit einer 4 durchwegs, aber auch Blerim Dzemaili und Breel Embolo (je 3,5).
  • Der Aufsteiger: Fabian Schär verbessert sich nach 2 wohlwollenden Beurteilungen gegen «Les Bleus» auf eine 4.5
  • Der Absteiger: Admir Mehmedi, gegen Rumänien noch Torschütze, büsste wieder leicht ein und fiel von einer 4 auf 3,5 zurück
  • Der Ausfall: Xherdan Shaqiri muss sich als vermeintliche Leaderfigur mit diesen Noten begnügen: 2.5 – 2.5 – 3

Nati-Rating Schweiz - Frankreich

PositionSpielerEinsatzminuten Noten User (1 bis 5)
TorYann Sommer 904.5
VerteidigungStephan Lichtsteiner 903.5

Fabian Schär 904.5

Johan Djourou 903.5

Ricardo Rodriguez 904
Mittelfeld/SturmValon Behrami 904.5

Granit Xhaka 904.5

Xherdan Shaqiri 793

Blerim Dzemaili 903.5

Admir Mehmedi 903.5

Breel Embolo
74
3.5

Haris Seferovic 263
6680 Stimmen wurden abgegeben


Sendebezug: Laufende Berichterstattung zur EURO 2016

Legende: Video Schweizer trotzen dem Gastgeber ein 0:0 ab abspielen. Laufzeit 05:08 Minuten.
Aus UEFA Euro 2016 vom 20.06.2016.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Jackob, Zürich
    Wo finden diese Notenvergabe statt? Ich kann nur den Kopf schütteln! Shaqiri war sowas von stark gestern! Ich bin wahrlich kein Fan, aber wenn der immer so spielen würde wie an dieser EM, könnte sich das ändern! Super wie der immer wieder gezielte Nadelstiche setzen konnte und für entlastung sorgte! Meine Note: 5! Immer diese Stammtisch Kritiker, lasst doch den TV aus und erspart uns euer "Fachwissen"! Kein einziger Schweizer war an dieser EM schwach, ICH BIN STOLZ UF EUSI JUNGS! Bringet en Hei!
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  • Kommentar von Andreas Dill, Weingarten
    Ich finde es schade, dass Shaquiri immer so extrem schlecht geredet wird. Zum Einen steht er doch immer unter Sonderbewachung der Gegner, was anderen Spielern Freiräume verschafft und zum Anderen hat er doch gestern vielleicht nicht brillant aber doch ziemlich gut gespielt. Das ist sicher nicht motivierend- ein bisschen wie früher bei Alex Frei. Schade.
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  • Kommentar von Andy Schmid, Chumphon
    Bei solchen "Noten"vergaben spielen persönliche Vorlieben eine viel grössere Rolle als objektive Wahrnehmung - es gibt ja auch keine Kriterien, wie zB. ein Fehlpass verglichen mit klugen, angekommenen Pässen zu werten ist. Ob man alle Abstimmenden als "Fans" bezeichnen darf ist ebenfalls fragwürdig. Für eine Gesamtbewertung gilt immer noch, das Runde muss ins Eckige - mit 90mal 0:0 wird auch niemand in der Superleage Meister.
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