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Die Schweiz vor dem Spiel gegen Italien
Aus Sport-Clip vom 15.06.2021.
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Vor dem zweiten Gruppenspiel Shaqiri: «Nicht mehr das Italien, das einfach hinten rein steht»

Gegen grosse Fussball-Nationen hat sich die Schweiz oft teuer verkauft – und will das auch in Rom gegen Italien tun.

Eigentlich ist die Ausgangslage für die Schweiz vor dem zweiten Gruppenspiel an der EURO beruhigend. Gegen Gastgeber Italien kann sie in Rom viel gewinnen, hat aber wenig zu verlieren. Für die Nati geht es nach der Enttäuschung zum Auftakt aber vor allem um die Art und Weise des Auftritts.

Dass es gegen den klaren Favoriten Italien «ein schwieriges Spiel» wird, wie Xherdan Shaqiri es an der Medienkonferenz im Vorfeld nannte, ist keine Überraschung. «Aber gegen grosse Mannschaften haben wir oft gut dagegengehalten», so der 29-Jährige, der gegen Wales nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde.

Live-Hinweis

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Verfolgen Sie das zweite Gruppenspiel der Schweiz gegen Italien am Mittwoch live auf SRF zwei. Die Vorberichterstattung startet um 20:30 Uhr, Anpfiff in Rom ist um 21:00 Uhr.

Überraschen an Petkovics alter Wirkungsstätte

Mit Italien wartet auf die Schweiz definitiv eine grosse Mannschaft. Die «Azzurri» sind seit 28 Spielen ungeschlagen und haben seit 9 Spielen keinen Gegentreffer erhalten. «Sie haben eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Es ist nicht mehr das Italien, das einfach hinten reinsteht», analysierte Shaqiri den Gegner vom Mittwoch.

Und wie will man gegen dieses Italien bestehen? «Mit Respekt, aber nicht zu viel», lautet die Vorgabe von Vladimir Petkovic. Für den Nati-Trainer ist die Partie auch deshalb speziell, weil der 57-Jährige an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehrt. Das Stadio Olimpico kennt er aus seiner Zeit als Lazio-Trainer bestens.

Italien sei der Favorit. Nicht nur im Spiel gegen die Schweiz und in der Gruppe A, sondern im gesamten Turnier. «Aber wir versuchen zu überraschen und das Spiel auf unsere Seite zu ziehen», sagte Petkovic. Dazu müsse man aber «über unseren Möglichkeiten sein».

Ob Shaqiri von Beginn weg auflaufen wird, wollte Petkovic genau so wenig kommentieren wie die Sache mit Granit Xhakas und Manuel Akanjis neuen Frisuren. Stattdessen versuchte es der Nati-Coach mit einer Prise Humor. «Eigentlich wollte ich ja euch überraschen, und zwar mit schwarzen Haaren.»

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Petkovic: «Ich wollte mir die Haare eigentlich schwarz färben»
Aus Sport-Clip vom 15.06.2021.
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Resultate

SRF zwei, sportlive, 15.06.2021, 20:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Gutes Interview von Shaqiri. Diese jungen Leute beeindrucken mich immer wieder, mit welchem Gleichmut sie den ständigen Anfeindungen begegnen. Gegen Wales sahen wir Gutes, das Abtauchen in die Passivität war ein Fehler, aber das wissen die Jungs selber. Da die Hater, die sich auf die Hymne, Autos, Haare und andere Nebenschauplätze eingeschossen haben, natürlich nie Fehler an ihrem Arbeitsplatz machen, macht sie halt zu Supereidgenossen ;-))
  • Kommentar von Édouard Biot  (Tcheou-li (expert))
    Sehr gutes Interview von Shaqiri, selten ein besseres gesehen. Super cool! Wird er auf die 30 plötzlich ein Leader?
  • Kommentar von werner freyler  (Werner Stadler)
    Heute darf die Nati schonmal anfangen die Koffer packen!
    1. Antwort von Marco Curà  (MarCu)
      Da haben Sie Recht, da die Nati wieder nach Baku reisen muss. Zum Glück haben Sie da einen weiteren Punkt im Gepäck, so dass mit dem Sieg über die Türkei die Reise noch weiter geht.