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Albanische Fans reagieren mit Flaschenwürfen auf Gegentreffer
Aus Sport-Clip vom 12.10.2021.
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Fifa leitet Untersuchung ein Polen-Sieg in Albanien von Zwischenfällen überschattet

Wegen geworfener Plastikflaschen musste die Partie in Tirana vorübergehend ausgesetzt werden. Auch im Wembley kam es zu Ausschreitungen.

Das Quali-Spiel zwischen Albanien und Polen (0:1) sorgte aufgrund einer Spielunterbrechung wegen Flaschenwürfen für Schlagzeilen. Nach dem Treffer zum 1:0 durch Karol Swiderski (77.) flogen von den Tribünen in der albanischen Hauptstadt Tirana Plastikflaschen in Richtung der jubelnden polnischen Spieler.

20-minütiger Unterbruch

Nach den Flaschenwürfen hatten sich die Polen lautstark beim Referee beschwert. Beide Teams verschwanden in den Kabinen, der französische Schiedsrichter Clément Turpin unterbrach die Partie. Nach rund 20 Minuten Pause konnte das Spiel fortgesetzt werden. Polen brachte den knappen 1:0-Vorsprung nach dem Unterbruch über die Zeit.

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Zusammenfassung Albanien - Polen
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In der Gruppe I liegt das Team von Trainer Paulo Sousa mit 17 Punkten nach dem Auswärtssieg auf Platz zwei, drei Zähler hinter Spitzenreiter England (20). Albanien ist Dritter (15).

Ausschreitungen auch im Wembley

Auch in London kam es anlässlich des Duells zwischen England und Ungarn zu Ausschreitungen. Kurz nach dem Anstoss lieferten sich im Gästeblock ungarische Fans und die Polizei eine minutenlange Auseinandersetzung. Dutzende Personen hatten die Stewards zurückgedrängt, ehe die Polizei mit Schlagstöcken anrückte. Zuvor hatten die Gästeanhänger bereits beim Kniefall der englischen Nationalspieler lautstark gebuht sowie als Protest ein Banner präsentiert.

Fifa kündigt Untersuchungen an

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«Die Fifa verurteilt die abscheulichen Vorfälle in England und Albanien aufs Schärfste», teilte der Weltverband am Mittwoch mit und kündigte Untersuchungen an. Besonders den Ungarn droht angesichts ihrer Vorgeschichte eine saftige Strafe – schon beim Hinspiel im September waren mehrere Fans mit Affenlauten gegen den Dortmunder Jude Bellingham und Stürmerstar Raheem Sterling negativ aufgefallen. Nach dem Hinspiel war der Verband zu zwei Geisterspielen verurteilt worden, die zweite Partie wurde für zwei Jahre auf Bewährung ausgesetzt – diese Bewährung dürfte kaum zu halten sein. Bei der EM hatte es ebenfalls Beleidigungen gegeben.

Prügelnde Personen auf der Tribüne.
Legende: Lieferten sich Kämpfe auf den Rängen des Wembley-Stadions Die britische Polizei und ungarische Anhänger. imago images

SRF zwei, sportlive, 12.10.2021, 20:10 Uhr;

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Alfred Trunz  (Donalf6)
    Es muss aufhören mit solchen Zuschauern, ein Unterbruch ist keine Strafe, in diesem Falle gibt es nur eins, SPIELABBRUCH und Platz für 3 Heimspiele sperren. Punkt.
  • Kommentar von René Obi  (René Obi)
    Keine Entschuldigung für die Flaschen, geht gar nicht, aber was müssen die beiden Polen auch vor den Albanischen Fans den Max machen... bei der Provokation würde ich auch ein paar sehr unfreundliche Worte in deren Richtung schicken.
    1. Antwort von Beat Kappeler  (Magic-Kappi)
      2016 war ich live dabei beim EM-Achtelfinal-Spiel der Schweiz gegen Polen. Irgendwie haben die Polen nichts dazu gelernt. Man kann eben auch ein schlechter Gewinner sein.
      Wenn gewisse Leute hier drin einen 5- oder gar 10-jährigen Ausschluss der Albaner fordern, dann müssten nach ähnlichem Massstab also auch die polnischen Spieler mit 5 bis 10 Spielsperren rechnen. Wie immer schreit der gemeine Pöbel sehr laut bei Fussballfans. Sind es Albaner wird es schnell auch noch rassistisch.
    2. Antwort von Joshua Widmer  (Jo2)
      Weil oberhalb der Albanischen Fans die polnischen Fans waren
  • Kommentar von Bruno Hofer  (Bernbruno2020)
    Wieso werden diese ……….., immer als Fan bezeichnet?Dies kann nur geändert werden wenn die FIFA solche Länder mit Zuschauer zu Hause ausschliesst.Auch keine dieser Rebellen an Auswärtsspiele lässt.Im Wiederholungsfall sie 20 Jahre von WM Qualis und WM ausschliesst.Das gleiche könnte die UEFA mit ihren Wettbewerben machen.Es sind ja fast immer die gleichen Länder,wo selbst die Regierung sehr fragwürdig ist,die sich nicht anständig aufführen. Diese Länder würden bei Langzeitverbote nicht fehlen.