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Neue Protestwelle rollt an Immer mehr Widerstand gegen Katar als WM-Gastgeber

Mehrere Fussball-Nationalmannschaften haben ihren Unmut über die Menschenrechtszustände in Katar geäussert.

Die Nationalspieler Norwegens.
Legende: Setzen sich für die Menschenrechte ein Die Nationalspieler Norwegens. imago images

Die Norweger trugen vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen die Türkei T-Shirts mit der Aufschrift «Menschenrechte auf und neben dem Platz. Norwegen, Deutschland – wer als Nächstes?»

Die Antwort gaben zeitgleich die Niederländer, die vor 5000 Zuschauern in Amsterdam auf Lettland trafen. Auf den Armbinden war folgender Slogan zu sehen: «Der Fussball sollte Wandel unterstützen. Auch in Katar. In Katar wollen wir Weltmeister werden, aber nicht, ohne über den Tellerrand zu schauen», hiess es in einer Erklärung der neuen Bewegung.

Widerstand wächst

Am Sonntagabend wird sich Dänemark vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Moldau dem Protest anschliessen: «Die Spieler haben entschieden, auf die Notwendigkeit von Änderungen in Katar hinzuweisen», teilte der dänische Verband mit. Unter der Woche hatte auch die deutsche Mannschaft die Verhältnisse im Land des WM-Gastgebers angeprangert.

Katar steht bei Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International seit Jahren wegen der Ausbeutung von Gastarbeitern in der Kritik.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Olivier Klossner  (Oli61)
    Konsequent wäre es, wenn die Mannschaften die WM Boykotieten würden. Aber aich die wollen Geld....
  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Die Fussball-WM-Vergabe nach Katar zeigt auf, wie unsere Gesellschaft am Zerfallen ist. Wenn der Profit- und Grössenwahn einiger steinreicher Scheichs und Funktionäre über die Werte eines sportlichen Wettkampfs gehen, dann stimmt vieles nicht mehr. Keiner gesunden Kindergruppe würde es in den Sinn kommen, bei demjenigen Kind zuhause Fussball zu spielen, das sich gar nicht dafür interessiert und nur ein grosses Treibhaus mit 55°C im Garten hat, in welchem gespielt werden kann.
  • Kommentar von Roland Roth  (Rosso79)
    Eigentlich hat doch jedes Land das Recht, eine WM austragen zu dürfen, auch Katar. Egal obd Fussballand oder nicht.
    Doch hätte es dort von Anfang an Regeln, planung, eine solide Linie, Aufsicht geben sollen.
    Da Katar über sehr viel Geld verfügt, hätte es nie zum Thema werden dürden, dass Menschen unterdrückt werden, sterben und ausgenommen werden.
    Der Aufschrei wäre nicht da, hätte man alles von Anfang an in die richtige Richtung geleitet.
    1. Antwort von Thomas Stalder  (T.St.)
      "Hätte man ..."
      Wer ist "man"?
      Katar missachtet grundlegende Menschrechte. Eine skrupellose Elite will und wird sich mit dieser WM profilieren. Die Vergabe war mit massivster Schmiererei verbunden.
      Das gleich in Belarus.
      Die Verbände werden von verantwortungslosen Funktionären geleitet.
      Da gibt es viele Dinge "in die richtige Richtung zu leiten!"
      Die Statements der Mannschaften sind ja gut und recht. Aber sie werden nichts bewirken.
      "Hätte man" ist das schon etwas schwammig und naiv.