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WM-Playoffs in Afrika Bizarre Laser-Show: Senegal fährt auf Kosten Ägyptens an die WM

Senegal, Ghana, Marokko, Tunesien und Kamerun haben die afrikanischen Tickets zur Fussball-WM gelöst.

Der Liverpool-Superstar muss sich Senegal erneut beugen und verpasst die WM.
Legende: Salah erneut gestoppt Der Liverpool-Superstar muss sich Senegal erneut beugen und verpasst die WM. Keystone/Khaled Elfiqi

Kontinentalmeister Senegal setzte sich in den WM-Playoffs wie schon im Afrika-Cup-Final im Penaltyschiessen gegen Ägypten durch, diesmal mit 3:1. Nach 120 Minuten hatte es 1:0 gestanden, das Hinspiel hatten die Ägypter mit Sturm-Superstar Mohamed Salah vom FC Liverpool ihrerseits 1:0 gewonnen.

Der einzige Treffer während der regulären Spielzeit war auf das Konto des Ägypters Hamdi Fathi gegangen, der den Ball ins eigene Gehäuse bugsierte (4.).

Laserpointer beim Penaltyschiessen

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Verhältnisse erst irregulär und dann bizarr, durch hunderte Laserpointer glich der ägyptische Strafraum einer Disco. Nur ein Gästespieler verwandelte seinen Elfmeter.

Auf verrückte Art qualifizierte sich auch Kamerun. Die «Unbezähmbaren Löwen» kassierten in der 118. Minute in Algerien das 1:1, was das Out bedeutet hatte. Doch Lyons Toko Ekambi erzielte noch in der 124. Minute das 2:1 für Kamerun. Das Hinspiel hatte Algerien 1:0 gewonnen, die Auswärtstorregel gab den Ausschlag.

Video
Quieroz: «Der Traum ist vorbei» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 29.03.2022.
abspielen. Laufzeit 28 Sekunden.

Katar 22: Die qualifizierten Teams

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Europa (12/13): Schweiz, Dänemark, Deutschland, Belgien, Frankreich, Kroatien, Serbien, Spanien, England, Niederlande, Polen, Portugal.
Asien (5/5,5): Katar (Gastgeber), Iran, Südkorea, Japan, Saudi-Arabien.
Südamerika (4/4,5): Brasilien, Argentinien, Uruguay, Ecuador.
Afrika (5/5): Ghana, Marokko, Senegal, Tunesien, Kamerun.
Nord-, Mittelamerika und Karibik (3/3,5): Kanada, Mexiko, USA.
Ozeanien (0/0,5)

Asien und Südamerika (Peru) machen im Juni in Katar in einem interkontinentalen Duell einen weiteren Teilnehmer aus. Selbiges gilt für die CONCACAF (Nord-, Mittelamerika und Karibik) und Ozeanien.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Jonathan Batt  (JBatt)
    Habe das Spiel live im Fernsehen geschaut. Muss sagen, das war schon sehr skuril. Trotzdem muss man hier zum Artikel ergänzen, dass sich die ägyptischen Spieler nie über die Laserpointer beschwert haben trotz dutzenden Lasern. Der ägyptische Goalie hielt auch mit den Laserpointern mirakulös einen Penalty. Ich glaube diese Dinger waren nicht ein grosser Faktor.
  • Kommentar von Open Eye  (Open Eye)
    Ausverkauf des Anstands und Respekts. Fussball ist ein Gravitationszentrum für miese Charaktere. „FIFA Fair Play“, „UEFA Respect“ - way to go!
  • Kommentar von Armin Meile  (MrMele)
    Von Sportgeist und Respekt kann keine Rede mehr sein, wenn mit Laserpointern die gegnerischen Spieler behindert werden. Ich frage mich, warum der Referee diese Partie nicht abgebrochen hat. Alles andere als eine Forfait-Niederlage für Senegal wäre eine absolute Farce und würde das ohnehin schon ramponierte Image der im Grunde so attraktiven Sportart Fussball weiter beschädigen. Aber solange die Massen mitspielen und über jegliche Korruption und Unfairness hinwegsehen, geht es so weiter.
    1. Antwort von Marco Meier  (ma.meier)
      Ich teile Ihre Meinung. Ägypten hatte hier keine Chance. Und es ging immerhin um die Wm-Quali!
    2. Antwort von Beat Kappeler  (Magic-Kappi)
      Sie fragen sich, warum der Schiedsrichter die Partie nicht abgebrochen hat? Nun, ich habe die Partie am TV live mitverfolgt. Hätte der Schiedsrichter die Partie abgebrochen, wäre es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu schweren Tumulten mit nicht abschätzbaren Folgen gekommen auf den Rängen.
      Auch die Ägypter beruhigten sich gegenseitig während des Elfmeterschiessens immer wieder, um keine Unruhe aufkommen zu lassen. Man kann das ja auch im Nachgang noch sanktionieren.