Der Boom der Women's Super League hält an. 2025/26 strömten insgesamt 126'274 Fans bei Partien der höchsten Schweizer Frauenfussball-Liga ins Stadion. Gegenüber der Vorsaison ist das ein Plus von knapp 50 Prozent. Der Durchschnitt an Zuschauenden sprang damit auf 1052 Fans pro Spiel.
«Diese Zahlen stehen sinnbildlich für die Dynamik, die der Frauenfussball in der Schweiz aktuell entfaltet», sagt Peter Knäbel, SFV-Zentralpräsident. «Er gewinnt an Sichtbarkeit, an Qualität und an gesellschaftlicher Strahlkraft.» Nächster Schritt: Die Organisationsstruktur soll ab 2027 in einer eigenständigen Aktiengesellschaft münden.
Magnet YB
Was erwähnt werden muss: Die Matchbesuche sind ungleich verteilt. 42'254 Besuchende lockten allein die YB Frauen an. Allein die beiden Finalspiele zwischen YB und Servette verfolgten über 13’800 Personen im Stadion.
Dass im Vergleich zur Vorsaison fast doppelt so viele WSL-Spiele in Stadien der Super oder Challenge League ausgetragen worden sind, sei ein «weiterer Ausdruck dieser positiven Entwicklung».