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Professionalisierung als Ziel Women's Super League stellt sich organisatorisch neu auf

Die höchste Frauenliga wird unter dem Dach des Verbands in eine neue Aktiengesellschaft ausgegliedert.

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) richtet die Organisationsstruktur der Women’s Super League (WSL) neu aus. Ziel ist es, die höchste Liga im Schweizer Frauenfussball gezielt weiterzuentwickeln und nachhaltig zu professionalisieren, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die WSL wird in eine eigenständige Aktiengesellschaft ausgegliedert, an der auch die Klubs beteiligt sind. Gleichzeitig bleiben die sportliche Hoheit und die übergeordneten Verbandsaufgaben beim SFV.

Jubelnde Fussballspielerinnen in gelben Trikots auf dem Spielfeld.
Legende: Erfreut sich immer grösserer Beliebtheit Die Women's Super League erlebte nach der Heim-EM im letzten Sommer einen Aufschwung. Keystone/Anthony Anex

Operativ per 2027

«Wir schaffen eine Struktur, die es der WSL ermöglicht, ihr sportliches und wirtschaftliches Potenzial im Interesse der Klubs, der Spielerinnen und des gesamten Frauenfussballs konsequent auszuschöpfen», sagt SFV-Präsident Peter Knäbel zur Massnahme.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Angestrebt wird, dass die neue Organisationsstruktur Anfang 2027 greift. Die Liga erlebt einen Aufschwung: Seit der Saison 2021/22 stieg der Zuschauerdurchschnitt von 235 auf 953. In der laufenden Saison besuchten insgesamt erstmals über 100'000 Fans die Spiele.

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