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Das 100-m-Rennen der Frauen
Aus sportlive vom 21.07.2019.
abspielen. Laufzeit 57 Sekunden.

Diamond League in London Fraser-Pryce und Obiri mit den Glanzlichtern

Am 2. Tag des Diamond-League-Meetings in London werden mehrere neue Jahresweltbestzeiten und Meetingrekorde aufgestellt.

Auf der Bahn

  • 100 m Frauen

Im hochkarätig besetzten 100-m-Rennen hatte Shelly-Ann Fraser-Pryce die Nase deutlich vorn. Nach einem Fehlstart von Dafne Schippers hatte die Jamaikanerin ihre Konkurrentinnen im Griff und siegte in 10,78 Sekunden. Publikumsliebling Dina Asher-Smith (Gb/10,92) und Marie-Josée Ta Lou (Elfenbeinküste/10,98) belegten die weiteren Podestplätze.

  • 400 m Hürden Frauen

In Abwesenheit der Amerikanerinnen sicherte sich Rushell Clayton den Sieg über 400 Hürden. Die Jamaikanerin war in 54,16 Sekunden die fünftschnellste Athletin des Jahres in dieser Disziplin. Rang 2 ging an Zuzana Hejnova (Tsch/54,33), Dritte wurde Tia-Adana Belle (Bar/54,54).

  • 5000 m Frauen

Über die 5000 m glänzte Helen Obiri: Die Kenianerin lief in 14:20,36 Minuten einen neuen Meetingrekord und unterbot gleichzeitig die bisherige Jahresweltbestzeit, die Landsfrau Margaret Kipkemboi Anfang Juni gelaufen hatte, deutlich (14:37,22). Kipkemboi musste sich mit Rang 4 begnügen. Rang 2 ging an Agnes Jebet Tirop vor der Niederländerin Sifan Hassan, die in 14:22,12 einen neuen Europarekord realisierte.

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Die Entscheidung im 5000-m-Rennen der Frauen
Aus sportlive vom 21.07.2019.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 50 Sekunden.

  • 1 Meile Männer

Im Rennen über die Meile, das nicht zur Diamond-League-Wertung gehörte, stellte Samuel Tefera ebenfalls eine neue Jahresweltbestleistung auf. Der Äthiopier siegte in 3:49,45 Minuten und war damit über eine Sekunde schneller als Timothy Cheruiyot Ende Juni in Palo Alto (3:50,49).

Im Oval

  • Weitsprung Frauen

Die Deutsche Malaika Mihambo stellte mit 7,02 m einen neuen Meetingrekord auf. Sie überflügelte Weltmeisterin Brittney Reese (USA/6,82 m), die nicht auf Touren kam und mit Rang 2 Vorlieb nehmen musste. Dritte wurde Maryna Bekh-Romanchuk aus der Ukraine (6,78 m).

  • Diskuswerfen Männer

Daniel Stahl dominierte den Bewerb im Diskuswerfen: Der Schwede sorgte im dritten Versuch mit einer Weite von 68,56 m für einen neuen Meetingrekord und siegte mit knapp 1,5 m Vorsprung auf den zweitplatzierten Fedrick Darces aus Jamaika (67,09 m) und über 3 m vor Andrius Gudzius (Lit/65,40 m).

Sendebezug: SRF zwei/info, sportlive, 21.7.2019, 15:00 Uhr

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