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Diamond League in Monaco Moser nach Verletzung wieder auf Podest – Hoenke mit Top-Debüt

Viertes Diamond-League-Meeting, viertes Podest für Angelica Moser: Nur zwei Wochen nach ihrem Sieg und der damit verbundenen Bänderverletzung in Paris ist die Zürcherin auch in Monaco auf das Podest gesprungen. Moser scheiterte zwar dreimal auf 4,72 m, weil sie zuvor ohne Fehlversuch geblieben war, reichten die übersprungenen 4,62 m dennoch für den 3. Rang.

«Es war nicht einfach, aber der Fuss hielt. Das ist das Wichtigste. Mit dem Wechsel auf die härteren Stäbe musste ich etwas die Angst überwinden», fasste sie ihren Auftritt zusammen. «Das Selbstvertrauen hat in Paris etwas einen Knacks gekriegt. Es ist noch nicht lange her und noch nicht alles verarbeitet.» Der Sieg ging an Nina Kennedy (AUS), die mit 4,95 m einen neuen Ozeanien-Rekord aufstellte.

Ehammer zieht zurück

Nach zwei Fehlversuchen zum Auftakt landete Simon Ehammer im dritten Versuch auf beachtlichen 8,32 m. Kurz darauf war der Wettkampf für den Appenzeller aber zu Ende. Bei der Landung habe der hintere Obeschenkel «zugemacht», vorsichtshalber entschied sich Ehammer darum zum Rückzug. In der Endabrechnung reichte es für den 5. Platz. Sieger Miltiadis Tentoglou schnappte dem Schweizer mit 8,61 m die Jahresweltbestleistung weg.

Gelungenes Debüt für Hoenke

Fabienne Hoenke kam über 200 m zu ihrem Debüt in der Diamond League. Mit 22,50 Sekunden verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit um 9 Hundertstel. Dass diese Zeit nur zum 7. Rang reichte, hatte auch mit der hochkarätigen Konkurrenz zu tun. Siegerin Julien Alfred aus St. Lucia siegte in unglaublichen 21,51 Sekunden – erst zwei Athletinnen waren bisher schneller gelaufen. Darunter auch die verstorbene Weltrekordhalterin Florence Griffith-Joyner (21,34 s).

Wanyonyi mit Weltrekord – Ngetich knapp daneben

Emmanuel Wanyonyi hatte das Meeting mit einem neuen Weltrekord lanciert. Über die selten gelaufenen 1000 m drehte der 800-m-Olympiasieger aus Kenia auf den letzten 200 m auf und lief in unglaublichen 2:11,83 Minuten ins Ziel. Die alte Bestmarke seines Landsmanns Noah Ngeny (2:11,96) hatte 27 Jahre lang bestanden.

Über 3000 m der Frauen hatte auch Agnes Ngetich den Weltrekord ins Visier genommen. Die Kenianerin war lange auf Kurs, büsste gegen Ende des Rennens aber noch an Zeit ein. Mit 8:08,95 Minuten stellte sie immerhin die drittbeste Marke aller Zeiten auf. Den Sieg holte sie mit fast 15 Sekunden Vorsprung.

SRF info, sportlive, 10.07.2026, 20:00 Uhr ; 

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