Audrey Werro ist derzeit in aller Munde. Mit ihren drei Siegen in Rabat (MAR), Stockholm (SWE) und Ostrava (CZE) zeigte die 22-jährige Freiburgerin in den letzten Wochen auf eindrückliche Weise, dass sie momentan die schnellste 800-m-Läuferin der Welt ist.
In Stockholm stellte Werro in 1:53,98 Minuten eine Fabelzeit auf und liess unter anderem Olympiasiegerin Keely Hodgkinson aus Grossbritannien hinter sich. In Ostrava siegte sie mit über zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf Femke Broeders-Bol. In Paris steht nun das nächste Duell mit der Niederländerin auf dem Programm.
Für die frühere Dominatorin über 400 m Hürden wird es erst der dritte internationale Auftritt über 800 m sein. Bei ihren ersten beiden Starts lief Broeders-Bol jeweils eine 1:57er-Zeit. Diese dürfte in Paris kaum ausreichen, um Werro das Wasser zu reichen. Die Freiburgerin blieb im Freien in dieser Saison immer unter dieser Marke und ist noch ungeschlagen. Zudem stellte Werro am Dienstag in Biel einen Europarekord über die 600-m-Distanz auf.
Moser will den nächsten Podestplatz
Angelica Moser kann in der laufenden Saison schon zwei Podestplätze in der Diamond League vorweisen. In Rabat belegte sie mit 4,70 m ebenso den dritten Platz wie in Rom (ITA), wo sie im EM-Stadion von 2024 die Höhe von 4,80 m übersprang. Hinzu kommt ein Sieg in Düsseldorf (GER) mit 4,50 m bei windigen Verhältnissen. Nun bietet sich ihr die Chance, mit einer weiteren Topleistung zu zeigen, dass ihre Formkurve in Richtung EM stimmt.
Drittes Saisonrennen von Ditaji Kambundji
Mit grossen Ambitionen steigt Ditaji Kambundji in die Startblöcke. Die Bernerin hat in dieser Freiluftsaison die beiden Diamond-League-Meetings im Mai in China in den Beinen und reist mit einer Saisonbestzeit von 12,62 Sekunden in die französische Hauptstadt. Gelingt ihr ein Rennen nach Plan, sollte eine Verbesserung dieser Zeit möglich sein.