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Die wichtigsten Entscheidungen bei Weltklasse Zürich
Aus Sport-Clip vom 09.09.2021.
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Frauen-Sprints in Zürich Del Ponte glänzt mit Rang 3 – Kambundji so schnell wie noch nie

  • Die Schweizerinnen mischen auch bei Weltklasse Zürich über 100 m mitten in der Weltelite mit: Ajla del Ponte läuft auf Rang 3, Mujinga Kambundji auf Rang 5.
  • Die Tessinerin bleibt beim Diamond-League-Finale in 10,93 s nur 3 Hundertstel über ihrem Schweizer Rekord, die Bernerin stellt in 10,94 eine neue persönliche Bestzeit auf.
  • Der Sieg geht einmal mehr an Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah, die für einen Meeting-Rekord sorgt.
  • Über 200 m schrammt Kambundji (22,27) um eine Hundertstelsekunde an ihrem persönlichen Bestwert vorbei und läuft beim Sieg der 18-jährigen Christine Mboma auf Rang 4.

«Es ist einfach Wahnsinn, ich bin so froh, dass es ein solches Meeting in der Schweiz gibt», strahlte Ajla del Ponte auf der Tartanbahn des Letzigrunds. Die Tessinerin hatte über 100 m wiederum abgeliefert und somit auch allen Grund zur Freude. In 10,93 s blieb sie wie so oft in dieser Saison unter 11 Sekunden und schaffte es im starken Teilnehmerfeld auf Rang 3.

Auf ihren eigenen Schweizer Rekord fehlten ihr bei moderatem Rückenwind von 0,6 m/s lediglich 3 Hundertstelsekunden. Aus dem Sinn ist das Knacken dieser 10,90 indes keineswegs. Sie wolle am Gala dei Castelli in Bellinzona, also am 14. September, noch einmal angreifen, so Del Ponte.

Ich hoffe, dass in Bellinzona der grosse Peak kommt.
Autor: Mujinga Kambundji

Damit ging auch das aktuell so spannende interne Duell mit Mujinga Kambundji an Del Ponte. Doch die Bernerin, die gerade einmal eine Hundertstelsekunde langsamer war als ihre Teamkollegin, durfte sich dennoch freuen: In 10,94 gelang ihr der bisher schnellste Lauf ihrer Karriere. Im Rahmen des Diamond-League-Meetings in Zürich bedeutete dies Rang 5.

Von Müdigkeit ist bei Kambundji trotz langer Saison keine Spur vorhanden: «Ich freue mich schon auf Bellinzona und hoffe, dass dort der grosse Peak kommt. Es ist cool, wie konstant ich in diesem Jahr laufe.»

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Kambundji: «Das Rennen ist das, was mir Spass macht»
Aus Sport-Clip vom 09.09.2021.
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Thompson-Herah nicht zu stoppen

Ihrem Favoritenstatus gerecht wurde Elaine Thompson-Herah. Die Jamaikanerin, die vor 2 Wochen in Eugene die Fabelzeit von 10,54 s auf die Bahn gezaubert hatte, lief auch in der Limmatstadt allen davon. Mit 10,65 stellte sie Meeting-Rekord auf. Hinter der Olympiasiegerin landete Dina Asher-Smith (GBR; 10,87) auf Rang 2.

Eine weitere persönliche Bestleistung verpasste Kambundji kurze Zeit später denkbar knapp: Über 200 m blieb sie in 22,27 eine Hundertstelsekunde über ihrem schnellsten Lauf und deren 8 hinter Rang 3 und wurde Vierte. Den Sieg krallte sich die erst 18-jährige Christine Mboma, die in 21,78 U20-Weltrekord lief. Die Paradedisziplin der Teenagerin aus Namibia wären eigentlich die 400 m. Jedoch ist ihr die Teilnahme dort wegen eines zu hohen Testosteronspiegels verboten.

SRF zwei, sportlive, 9.9.21, 18:55 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Unsere Sprinterinnen sind mitten in der Weltklasse etabliert und auch noch konstant gut, macht einfach Freude!
  • Kommentar von Ferdi Weibel  (weibel)
    Unsere Sprinterinnen sind grossartig. Weltklasseleistung von beiden.
  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    Absolut grossartig: Ajla Del Ponte grandios unter den ersten 3 und so konstant! Und Mujinga Kambundji mit einer Bestleistung, bravissima! Und sie hätte wohl noch schneller laufen können, wenn sie endlich mal wieder ihren riesigen Haarbusch bändigen würde, der - doch bremsend! - hin und her schwingt. Es geht ja um Tausendstel, Hundertstel, vielleicht auch Zehntel.
    1. Antwort von Jules Marc  (jmarc)
      Über Ihren Kommentar zur Frisur von Kambundji habe ich zuerst gelacht - der gehört und passt doch einfach auch gut zu ihr. Allenfalls könnte Sie mit etwas gestutzter Frisur aber wirklich noch etwas Zeit gewinnen, vor allem über die 200m. Da schwingen wohl gegen die 100g hin und her
    2. Antwort von Samuel Blatter  (samuel.blatter)
      Das wäre wirklich interessant zu testen.
      Hab im Hinterkopf, dass bei Skirennfahrer*innen Messungen im Windkanal gemacht wurden und überraschenderweise die Werte bei langen Haaren besser waren.
      @srf, war das nicht ein Beitrag von euch?
    3. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Samuel Blatter: es war eventuell Dominique Gisin, die im Laufe Ihres Physikstudiums eine Arbeit zu diesem Thema geplant (ev. gemacht?) hat. Ob es ein paar Hundertstel gebracht hätte, ich weiss nicht; vielleicht wäre ihr das Kopf-Wohlbefinden abhanden gekommen. Da gehört alles so zusammen. Apropos: Kopf: Jason Joseph: im falschen Moment das falsche im Kopf, nämlich bereits den Zieleinlauf!: hat vermutlich nichts mit seiner Frisur zu tun - oder doch?