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Zusammenfassung der Impossible Games
Aus sportflash vom 11.06.2020.
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Impossible Games in Oslo Warholm mit Weltbestleistung – Schweizerinnen ohne Exploit

Bei den Impossible Games begeisterte Karsten Warholm über 300 m Hürden. Die Schweizerinnen hielten sich zurück.

Mit den Impossible Games in Oslo kehrte der Wettkampf-Sport auch in die Leichtathletik-Welt zurück – auf spezielle Art und Weise. Die Athleten traten über ungewohnte Distanzen an, massen sich in Fernduellen und kämpften mit technischer Hilfe um neue Bestleistungen.

So versuchte sich Superstar Karsten Warholm über die selten gelaufene Hürdendistanz von 300 m und stellte gleich eine neue Weltbestleistung auf. Der zweimalige Weltmeister aus Norwegen absolvierte die Strecke in 33,78 Sekunden.

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Warholm läuft Weltbestleistung
Aus Sport-Clip vom 11.06.2020.
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Bei den Stabhochspringern kam es zum Duell zwischen den beiden Hochkarätern Armand Duplantis (SWE) und Renaud Lavillenie (FRA). Während der Schwede im Bislett-Stadion sprang, war Lavillenie im heimischen Garten aktiv. Der Franzose blieb an den 5,86 Metern hängen, welche Duplantis übersprang und somit das Direktduell für sich entschied.

Ingebrigtsen-Brüder nicht zu schlagen

Auch die Ingebrigtsen-Brüder Filip, Henrik und Jakob versuchten sich in einem aussergewöhnlichen Wettbewerb. In einem 2000-m-Teamrennen traten sie gegen die kenianische Mannschaft um Weltmeister Elijah Manangoi an, welche in Nairobi ihre Runden absolvierte. Die Norweger entschieden das Duell deutlich für sich. Bemerkenswert: Jakob Ingebrigtsen stellte mit einer Zeit von 4:50,01 Minuten einen neuen Europarekord auf.

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Ingebrigtsens glänzen - Kenianer zuhause verregnet
Aus Sport-Clip vom 11.06.2020.
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Büchel und Sprunger mit Mühe

Die einzigen Athletinnen bei den Impossible Games, die nicht aus Skandinavien stammten, waren Selina Büchel und Léa Sprunger. Büchel trat über die für sie sehr kurze Distanz von 600 m an. Auf ihre Konkurrentin Hedda Hynne verlor die Schweizerin am Ende mehr als eine Sekunde.

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Büchel über 600 m geschlagen
Aus Sport-Clip vom 11.06.2020.
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Sprunger zeichnete für eine Weltpremiere verantwortlich. Die 30-jährige Waadtländerin benötigte zwischen der ersten und der zweiten sowie der zweiten und der dritten Hürde jeweils nur 13 Schritte, ein Rhythmus, den zuvor noch keine Frau in einem Wettkampf geschafft hatte. Normal sind 15 oder 16 Schritte. Das Experiment funktionierte nicht schlecht, doch über die gesamte Distanz von 300 m blieb Sprunger knapp hinter der Konkurrenz zurück.

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Sprunger als erste Frau mit 13 Hürdenschritten
Aus Sport-Clip vom 11.06.2020.
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SRF zwei, sportlive, 11.06.2020, 20:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Mathias Bürki  (MathiasBürki)
    Ich finde die Begrifflichkeit "Weltbestleistung" relativ verwirrend, da sie sich irgendwo zwischen "Jahresweltbestleistung" und "Weltrekord" - die Begriffe, die üblicherweise verwendet werden - bewegt. Kennt man die bisherige Bestmarke nicht, ist fällt die Interpretation etwas schwer und man muss Dr. Google zu Rate ziehen um zu erfahren, dass Karsten Warholm tatsächlich zum Weltrekord gelaufen ist.
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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Ein totaler Lacher, dieses „Meeting“. Vergesst es doch, bis ein wieder ein wenig Normalität herrscht.
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    1. Antwort von Patrik Worker  (Patrik Worker)
      Ich finde eher so ein Kommentar witzig. Offenbar hat es Sie mehr beschäftigt, als Sie zugeben möchten :)
      Respektable Leistung von Warholm - eine WL ist immer eine Sensation!
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  • Kommentar von Heinz Hugentobler  (John F.)
    @SRF: Da Ihr mitbeteiligt sein werdet bei den LA-Wettkämpfen vom 9. Juli zuammen mit Weltklasse Zürich, frage ich: Kann man 1. nicht über Stadienlautsprecher überall Applaus, Olas, 2. bei techn. Disziplinen Klatschen, 3. alle Interviews einspielen? Man könnte auch normale, zuschauerfreie Wettbewerbe mit allen AthletInnen haben, wenn alle anfangs in Quarantäne, dann überwacht in sauberen Hotels, Bussen, Flugzeugen zu anderen Wettkämpfen wären. Dies auch für anderen Sport.
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