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Rekordzeiten von Alex Wilson zählen nicht
Aus Tagesschau vom 25.07.2021.
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Kein Europarekord Zeiten von Wilson werden nicht homologiert

  • Die Rekordzeiten, die Alex Wilson vor einer Woche in Atlanta (USA) aufgestellt hat, können nicht homologiert werden.
  • Zum Verhängnis wird dem Schweizer ein fehlendes Start-Informations-System.

Gross war das Aufsehen in der Leichtathletik-Szene gewesen, als die Zeiten von Alex Wilson bei einem Meeting in Atlanta die Runde machten. Seine 9,84 Sekunden über 100 m wären gleichbedeutend mit einem Europarekord gewesen, die 19,89 Sekunden über 200 m hätten eine neue nationale Bestleistung dargestellt.

Eine Woche später ist klar: Die Zeiten finden keinen Eingang in die Rekordbücher. Dies bestätigte der europäische Kontinentalverband European Athletics eine Woche nach den Läufen.

Alex Wilson
Legende: Doch kein Europarekord für Alex Wilson. Keystone

Ein Verband nach dem anderen reagiert

Der Grund für die Nicht-Aufnahme ist ein fehlendes Start-Informations-System beim Provinzmeeting, das einen Fehlstart automatisch meldet. Obwohl dies für einen Schweizer Rekord nicht vorgeschrieben ist, hat Swiss Athletics entschieden, die Zeiten von Wilson auch nicht als nationale Bestmarke zu homologieren.

Schon am Mittwoch hatte der Weltverband die Zeit aus der Jahresweltbestenliste gestrichen, nachdem sie zunächst aufgenommen worden war.

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Archiv: Wilsons vermeintliche Fabelzeit in Georgia
Aus Sport-Clip vom 19.07.2021.
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Radio SRF 3, 19.07.2021, 07:30 Uhr;

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27 Kommentare

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  • Kommentar von Theodor Kugler  (Sein!)
    Habt ihr das Renn-Video gesehen? Der 2. ist eine 11er Zeit gelaufen, im Video nur knapp hinter Wilson. Wie weit rennt man in einer Sekunde? Ca. 10 m!!! Wurde uns ein anderes Video gezeigt?
  • Kommentar von Roland Barth  (Roba)
    Jetzt haben die Offiziellen etwas gefunden!
    Alex Wilson ist halt kein Sprinterstar, wie die aus Jamaika oder der USA.
    Was hätten die gefunden?
  • Kommentar von Heiko Gisko  (HGisko)
    Die Sache ist ganz einfach: Wenn Wilson diese Zeiten über 100 und 200m echt drauf hat, so freut mich das. Für ihn und für die Schweizer LA. Denn so können wir uns zumindest über 200m auf seine Finalteilnahme freuen. Die ganzen Vorgänge um seine Rekordzeiten sind nebulös; sicher ist aber, dass er nach den Regeln der heutigen Testprozederes nicht gedopt war. Die ständige Miesmacherei rund um schweizer Spitzenleistungen sind peinlich, und wenn er ein Schnurri ist, so doch ein sehr sympathischer.
    1. Antwort von Remo Fischer  (remi22)
      Die Regeln der Tests haben nichts damit zu tun, ob jemand gedopt ist.
      Ob ein Sportler gedopt ist, hängt denke ich nur von den Antidoping regeln ab.