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Sport ist beim WM-Gastgeber Teil der Politik
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Sport-Mekka Katar Doha: Eine WM folgt auf die nächste

Zum 5. Mal in 6 Jahren findet in Katar die WM in einer grossen Sportart statt. Die Hitze bleibt ein Dauerthema.

Katar mit seiner Hauptstadt Doha ist zur Sporthochburg geworden. Mit der Leichtathletik-WM (ab Freitag) findet zum 5. Mal binnen kurzer Zeit eine Grossveranstaltung in dem Golf-Emirat statt:

  • 2014: Kurzbahn-WM im Schwimmen. Erfolgreichste Athleten: Der Südafrikaner Chad le Clos (4x Gold) und die Ungarin Katinka Hosszu (4x Gold, 3x Silber, 1x Bronze).
  • 2015: Handball-WM. Weltmeister: Frankreich.
  • 2016: Rad-WM. Weltmeister Strasse: Peter Sagan (Slowakei) und Amalie Dideriksen (Dänemark).
  • 2018: Kunstturn-WM. Mehrkampftitel: Artur Dalalojan (Russland) und Simone Biles (USA).

Der ultimative Event steht in drei Jahren bevor: Die Fussball-WM 2022. Dazu kommen regelmässig ausgetragene Events wie die Tennisturniere von Doha, der Motorrad-GP, ein Diamond-League-Meeting und die Klub-WM der Fussballer (ab diesem Jahr).

Kampf gegen die Hitze

Grösstes Problem in den Outdoor-Sportarten ist die Hitze. Auch die Leichtathleten sind davon betroffen. Es werden für die gesamte Dauer der WM Temperaturen über 35 Grad vorausgesagt.

Deshalb werden die Events in den Abend verlegt (der Marathon sogar in die Nacht), das Stadion wird heruntergekühlt – wie dies auch für die Fussball-WM vorgesehen ist. Der Schweizer Sprinter Alex Wilson bezweifelt allerdings die Wirksamkeit des Systems: «Ich glaube nicht, dass man 41 Grad vollständig herunterkühlen kann. Den Zuschauern wird es etwas bringen, den Athleten eher nicht.»

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Hitze bleibt Herausforderung für WM-Organisatoren
Aus Sport-Clip vom 26.09.2019.
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Wie wird die Stimmung?

Am ersten Wochenende wird sich zudem zeigen, wie stark sich das Publikum für die Leichtathleten interessiert. Bei der Rad-WM fehlten die Zuschauer fast vollständig, vielleicht auch, weil kaum katarische Sportler am Start waren.

In der Leichtathletik ist der Gastgeber (auch dank Einbürgerungen) etwas besser aufgestellt. Die grösste Medaillenchance hat Katar am Freitag (4. Oktober) mit Mutaz Barshim im Hochsprung der Männer.

Sendebezug: SRF zwei, «sportpanorama», 22.09.2019, 18:30 Uhr

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