Ehammer muss seine Blessur auskurieren
Das Leichtathletik-Meeting in Luzern wird am Donnerstagabend ohne Simon Ehammer über die Bühne gehen. Der Appenzeller verzichtet auf seine geplante Teilnahme an der Weitsprung-Konkurrenz. Stattdessen will er nach seiner leichten Oberschenkelverletzung, die ihn am Freitag in Monaco zum Abbruch des Wettkampfs gezwungen hatte, nichts forcieren. Hinterher erklärte der 26-Jährige, dass es ihm bei der Landung den hinteren Oberschenkel «zugemacht» habe. Mit gültigen 8,32 m belegte er den 5. Schlussrang.
Mit Blick auf Luzern musste Ehammer nun einsehen: «Ein Start hätte zu grosse Risiken mit sich gebracht.» Der Verzicht sei ihm schwer gefallen, denn Wettkämpfe im eigenen Land gehörten zu seinen Lieblingsevents. Nächste Woche will Ehammer entscheiden, ob für ihn die Schweizer Meisterschaften in Zürich (25./26. Juli) infrage kommen. Zum Saisonhighlight hat er die EM, wo er im Weitsprung antritt, vom 10. bis 16. August in Birmingham definiert.