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Spirigs Karriere geht am Greifenseelauf zu Ende
Aus Sport-Clip vom 17.09.2022.
abspielen. Laufzeit 55 Sekunden.
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Schlusspunkt am Greifenseelauf «Es war perfekt»: Spirig beendet ihre Karriere mit Podestplatz

Die 40-jährige Triathletin verpasst zum Abschluss ihrer Karriere den Sieg am Greifenseelauf um 6 Sekunden.

Der letzte Vorhang ist gefallen: Die Spitzensport-Karriere von Nicola Spirig ist am Samstagnachmittag am Greifenseelauf zu Ende gegangen. Im letzten Rennen ihrer Karriere belegte die 40-jährige Zürcherin bei der 43. Ausgabe des Strassenlaufs im Zürcher Oberland den 2. Platz.

Über die Halbmarathon-Strecke musste sich Spirig in 1:15,14 Stunden der Äthiopierin Mengiste Serkalem Mekonnen um 6 Sekunden geschlagen geben. Dem verpassten Sieg trauerte die Triathlon-Olympiasiegerin von 2012 aber keinen Moment nach. «Es war perfekt. Ich bin gut gelaufen und auch die Zeit ist super. Ich fühlte mich gut und konnte es geniessen», sagte Spirig, die ihre Halbmarathon-Bestzeit um 15 Sekunden senken konnte.

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Spirig: «Ich konnte es geniessen, es war perfekt»
Aus Sport-Clip vom 17.09.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 51 Sekunden.

Emotionales letztes Rennen

Am Streckenrand und insbesondere im Zielbereich in Uster hatten sich zahlreiche Zuschauer versammelt, um der Bülacherin eine würdige Dernière zu bescheren. Auch die Organisatoren liessen sich etwas einfallen: Bei jeder Kilometer-Markierung war jeweils eine Tafel angebracht, die an einen der vielen Erfolge, aber auch an private Sternstunden der Triathletin erinnerte.

«Ich habe die beiden Führenden einmal ein wenig verloren. Aber dann kam eine Tafel, auf der ‹Hurra, Yannis ist geboren› draufstand, dann bin ich wieder rangelaufen. Es war wirklich emotional.» Nun beginnt für Spirig nach 25 Jahren Spitzensport ein neues Kapitel. Sie freut sich auf mehr Zeit mit ihrer Familie. Und allgemein «eine ruhigere Zeit mit unstrukturiertem Training».

«Ich hatte eine wunderschöne Karriere mit vielen Erfolgen. Aber jetzt kann ich aufhören und habe auch ein Leben danach, welches mir mega Spass macht», so die dreifache Mutter.

Regionaljournal Zürich Schaffhausen, 16.09.22, 17:30 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili  (DoX.98)
    SRF Vielen Dank, dürfen wir hier neben RF auch diese grosse Sport-Persönlichkeit würdigen. Grosses Lob und grossen Dank an Nicola Spirig; auch grossen Dank an ihr Umfeld. Wie bei RF ist ja die nahe Familie, das Umgeld wichtig, allen voran Reto Hug. Auch ihm wünsche ich alles Gute, denn: nicht allen Eheleuten, die sich zwischenzeitlich bewusst auch um den Beruf "Arbeit in Er- und Beziehung und Haushalt?" kümmern, fällt es leicht, wenn es bei der Hauptprofi-Person eine radikale Änderung gibt.
  • Kommentar von Daniel Conca  (DCo)
    Tolle Karriere - schade, dass wir sie nicht noch mehr auf der Langdistanz erleben durften. Aber Gold und Silber gaben ihr bei der Karriereplanung recht. Und nicht vergessen sollten wir auch, was neben dem Sport noch alles bewältigt wurde. Eine Vorzeigeathletin! Alles Gute!
  • Kommentar von Michael Fässler  (Meik)
    Ich hab den Olympiasieg 2012 live miterlebt und mich total mit ihr gefreut! Eine riesen Leistung. Danach hab ich mich immer wieder erkundigt was sie macht und total schön empfunden, dass sie nicht nur um die Karriere kümmerte sondern ihre Familie aufbaute. Schöne Geschichte!