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Keine Schweizer Exploits auf dem Sechseläutenplatz
Aus sportflash vom 08.09.2021.
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Tag 1 Weltklasse Zürich Schweizer ohne Exploit – Lasitskene wieder nicht zu schlagen

Die Schweizer Leichtathleten bleiben am 1. Wettkampftag von Weltklasse Zürich auf dem Sechseläutenplatz ohne Exploit.

Die Schweizer

  • Weitsprung, Männer

Mit Simon Ehammer und Benjamin Gföhler waren im Weitsprung der Männer gleich zwei Schweizer am Start. Der Zehnkämpfer Ehammer entschied das Duell der Einheimischen dabei knapp für sich. Die 7,94 m aus dem ersten Versuch reichten dem 21-Jährigen auf dem Sechseläutenplatz für Rang 4. Gföhler sprang 4 Zentimeter weniger weit, womit der Zürcher den Wettkampf gleich hinter Ehammer beendete. Zum Tages- und Gesamtsieger kürte sich der Schwede Thobias Montler.

  • 5000 m, Männer

Ungewohnte Runden über eine Länge von 563 Metern hatten die Läufer im Rennen über 5000 m zu bewältigen. Jonas Raess wurde auf der längsten mobilen Bahn der Welt rund um den Sechseläutenplatz für ein risikofreudiges Rennen nicht belohnt. Der Zürcher ging zu Beginn seines Heimrennens mit dem horrenden Tempo der Spitzengruppe mit, musste aber nach rund 2 Kilometern abreissen lassen. Mit einer Zeit von 13:43,47 Minuten klassierte sich der 27-Jährige mit 45 Sekunden Rückstand auf den Sieger Berihu Aregawi (ETH) auf Platz 7.

Die internationalen Entscheidungen

  • Hochsprung, Frauen

Das Hochsprung-Starterfeld der Frauen versprach einen hochkarätigen Wettkampf, gaben sich doch die Top 5 der Olympischen Spiele von Tokio die Ehre. Und die Athletinnen hielten vor der Zürcher Oper ihr Versprechen. Allen voran Maria Lasitskene: Die Olympiasiegerin übersprang als einzige die 2,05 m, womit sie eine neue Jahresweltbestleistung aufstellte und auch zum 4. Mal in Folge den «Diamanten» der Gesamtsiegerin holte.

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Lasitskene mit Jahresweltbestleistung
Aus Sport-Clip vom 08.09.2021.
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  • 5000 m, Frauen

Francine Niyonsaba heisst die Siegerin im 5000-m-Rennen der Frauen. In 14:28,98 Minuten blieb die 28-Jährige trotz spezieller Umstände nur 3 Sekunden über ihrer persönlichen Bestleistung, die sie bei ihrem Sieg in Brüssel am Samstag aufgestellt hatte. Die zweitplatzierte Hellen Obiri (KEN) musste sich der Burunderin im Sprint geschlagen geben. Niyonsaba, die aufgrund eines zu hohen Testosteron-Werts nicht in ihrer eigentlichen Paradedisziplin über 800 m starten darf, sicherte sich dank dem dritten Saisonsieg auch die Gesamtwertung der Diamond League.

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Niyonsaba hat im Schlussspurt die Nase vorn
Aus Sport-Clip vom 08.09.2021.
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  • Weitsprung, Frauen

Für Malaike Mihambo setzte es im Weitsprung der Frauen eine ungewohnte Niederlage ab. Die deutsche Olympiasiegerin sprang mit 6,56 m nur auf Rang 5. Den Sieg sicherte sich die Serbin Ivana Spanovic (6,96 m).

  • Kugelstossen, Männer

Im Kugelstossen der Männer gab es kein Vorbeikommen an Ryan Crouser. Der US-amerikanische Doppel-Olympiasieger stiess die Kugel 22,67 m weit und stellte damit einen neuen Meeting-Rekord auf. Zudem sicherte sich der Weltrekordhalter zum ersten Mal in seiner Karriere die Diamond-League-Gesamtwertung.

  • Kugelstossen, Frauen

Auch im Kugelstossen der Frauen kam die Siegerin aus den USA. Maggie Ewen entschied nicht nur den Wettkampf, sondern auch die Gesamtwertung der Diamond League für sich.

SRF zwei, sportlive, 08.09.2021. 17:25 Uhr;

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