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Vergabe der WM nach Budapest IAAF hält an der Sperre der Russen fest

Russlands Leichtathleten bleiben suspendiert. Zudem hat der internationale Leichtathletik-Verband in Monte Carlo Budapest zum Ausrichter der WM 2023 ernannt.

Sebastian Coe spricht auf dem Podium.
Legende: Sebastian Coe Der Brite an der Spitze des Leichtathletik-Verbandes IAAF liess sich nicht erweichen. Reuters

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF setzt seinen harten Kurs fort und hält an der Sperre der russischen Athleten fest. Das Council sieht nach der Aufdeckung des Doping-Skandals weiterhin nicht alle Bedingungen für eine Rückkehr in den Weltsport erfüllt, wie es am Dienstag mitteilte. Dies trotz der Wiederaufnahme der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada durch die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada). Der Ausschluss hält nun bereits seit November 2015 an.

Die Vergabe der WM 2023 war ein weiteres Traktandum, dabei kam Budapest zum Handkuss. Die Donau-Stadt war 1998 schon EM-Schauplatz. Nun darf die ungarische Metropole auch seine Feuertaufe als Gastgeber einer Leichtathletik-Weltmeisterschaft feiern. Somit werden die Titelkämpfe dannzumal auf den alten Kontinent zurückkehren. Im letzten Sommer war zwar London der Ausrichter. Doch die nächsten beiden Weltmeisterschaften werden ausserhalb von Europa stattfinden: 2019 in Doha (Katar) sowie 2021 in Eugene (USA).

1 Kommentar

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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Nach Anhören des Audio-Berichtes (von Radio SRF 3) verstehe ich die IAAF. Leidtragende sind die jungen russischen Athlet/innen, welche aus logistischen oder finanziellen Gründen nicht die Möglichkeit haben, sich durch eine unabhängige Anti-Doping-Organisation kontrollieren zu lassen.
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