Zum Inhalt springen

Header

Video
Lea Sprunger überzeugt in Monaco
Aus sportaktuell vom 15.07.2016.
abspielen
Inhalt

Leichtathletik Weltklasse-Zeit für Semenya – Sprunger gute 5.

Caster Semenya präsentierte sich in Monaco über 800 m in Olympia-Form. Lea Sprunger zeigte über 400 m Hürden eine gute Leistung.

Caster Semenya sorgte in Monaco für das Glanzlicht des Abends. Die Südafrikanerin lief in 1:55,33 Minuten eine Jahresweltbestzeit, einen National- sowie einen Diamond-League-Rekord. So schnell war seit 8 Jahren keine Athletin mehr unterwegs gewesen.

Sprunger zieht ihr Rennen durch

Lea Sprunger zeigte nach EM-Bronze vor knapp einer Woche auch in Monaco eine gute Leistung. Trotz verhaltenem Start reichte es ihr über 400 m Hürden zu Platz 5. Die auf der Bahn nebenan gestartete Cassandra Tate (USA) lief bereits nach 100 m zu ihr auf, die 26-Jährige liess sich dadurch jedoch nicht beirren. Wie am vergangenen Sonntag in Amsterdam vermochte Sprunger auf den letzten Metern zuzusetzen. Letztlich blieb sie eine Hundertstelsekunde über ihrer Zeit im EM-Final.

Der Sieg ging in 54,09 Sekunden an die Britin Eilidh Doyle. Platz 3 hinter Tate (54,63) sicherte sich die dänische Europameisterin Sara Petersen (54,81).

Video
Bitter: Tamberi verletzt sich
Aus sportlive vom 15.07.2016.
abspielen

Schippers erneut nicht zu schlagen

Über 100 m der Frauen lieferte Dafne Schippers eine weitere Machtdemonstration ab. Die niederländische Europameisterin erwischte einen guten Start, lief stets vorne weg und distanzierte die Konkurrenz in 10,94 Sekunden um 18 Hundertstelsekunden und mehr. Die Jamaikanerin Veronica Campbell-Brown musste sich mit Rang 2 begnügen.

Sieg und Verletzung bei Tamberi

Im Hochsprung der Männer erlebte Gianmarco Tamberi ein Wechselbad der Gefühle. Der italienische Europameister siegte mit persönlicher Bestleistung (2,39 m), verletzte sich beim Versuch, die Höhe von 2,41 m zu meistern, jedoch am Fuss. Er konnte die Anlage nicht selbst verlassen und musste abtransportiert werden.

Sendebezug: sportlive Diamond League, SRF zwei, 15.7.16, 20 Uhr

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von jean passant , thun
    Semenya hat es durchgezwängt bei den Frauen starten zu dürfen. Das wird ihm/ihr aber nichts bringen. Selbst wenn er/sie OS werden sollte, wer will Werbung mit einer Person sehen, die nur dank unfairen Vorteilen gewinnt. Ausserdem muss man sich schon fragen welches Zielpublikum von ihm/ihr angesprochen werden würde, ich kann mir höchstens ein besonderes Segment der LGBT Community vorstellen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Chasper , Stuppan
    Es ist einfach nicht korrekt, wenn Caster Semenya bei den Frauen startet. Im Sport werden Kategorien gebildet, um einen fairen Vergleich von Athleten mit ähnlichen Voraussetzungen zu gewährleisten - z.B. Männer/Frauen, Gewichtsklassen in Kampfsportarten oder die Einstufung nach dem Grad der Beeinträchtigung im Behindertensport. So tragisch das für Semenya auch sein mag, es ist Wettbewerbsverzerrung wenn sie bei den Frauen startet und dort dominiert. Wie natürliches körperbedingtes Doping.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Zeder , Luzern
    Klar ist diese Zeit super, aber von einem Mann bei den Frauen gelaufen!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen