Zum Inhalt springen

Header

Audio
Ein 51:0-Sieg, der nicht zählt (Radio SRF 1)
abspielen. Laufzeit 00:32 Minuten.
Inhalt

51:0 gegen die Elfenbeinküste Sieg der Unihockeyaner wird nicht gewertet

Der internationale Unihockey-Verband entschied, dass die Spiele der Elfenbeinküste am WM-Qualiturnier offiziell nicht zählen.

Das Männer-Nationalteam hat die Pflichtaufgabe erfüllt und das Startspiel am WM-Qualiturnier in Poprad (SVK) gegen die Elfenbeinküste gleich mit 51:0 für sich entschieden. Im Anschluss an die Partie gab der Internationale Unihockey-Verband allerdings bekannt, dass an diesem Turnier die Spiele gegen das afrikanische Team nicht gewertet werden.

Nur 7 Ivorer im Einsatz

Grund für diesen Entscheid ist, dass die Elfenbeinküste in Poprad nur gerade mit 6 Feldspielern und einem Torwart zum Spiel antreten konnte. Für die restlichen Spieler konnte das Team kein Visum einholen, sie durften deshalb nicht in die Slowakei reisen.

Die Elfenbeinküste darf zwar die restlichen Gruppenspiele bestreiten, die Resultate haben jedoch keinen Einfluss auf das Klassement. Sowohl die Westafrikaner als auch die Schweiz sowie die anderen Gruppengegner Russland und Belgien waren mit dieser Entscheidung einverstanden.

Für die Schweiz geht es an der WM-Quali am Freitag gegen Russland und am Samstag gegen Belgien weiter. Am Sonntag stünde der Final an.

Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 16:01 Uhr, 30.01.20

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Simon Stankowski  (Stan)
    Schade, dass so viele Ivorer kein Visum bekommen haben. Da setze ich die grösseren Fragezeichen, als hinter den Sinn???!
  • Kommentar von Hans Kappeler  (Hans Kappeler)
    Da frage ich mich ernsthaft, was solche Spiele für einen Sinn machen? Da treffen ja zwei Welten aufeinander.
    1. Antwort von Rochus Schnellmann  (Rochus Schnellmann)
      Sport macht immer Sinn! Finde es absolut genial, dass alle Gruppengegner das OK für die Spiele gegeben haben.
    2. Antwort von marc rist  (mcrist)
      Und als überlegene Mannschaft könnte man ja spätestens nach Tor Nummer 20 ein paar Gänge runterschalten.
    3. Antwort von Jonathan Pulver  (J. P.)
      Schauen Sie sich das Foto zum Artikel an, dann erkennen Sie den Sinn... Beim Sport geht es manchmal um mehr als zu gewinnen, oder zu verlieren. Für die Spieler der Elfenbeinküste ist es so oder so ein tolles Erlebnis.
    4. Antwort von Ruedi Möckli  (rm)
      Das ist ein Highlight fuer die Ivorer! Schoen dass es ueberhaupt fuer einige geklappt hat, anzureisen.
      Solche Sportevents verbinden und sind womoeglich wertvoller als Spendengelder in dieses arme Land.
      Das ist der Sinn!
    5. Antwort von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
      Herr Kappeler, was hat es für Kanafa oder Engländer einen Sinn gemacht gegen die Schweiz vor ca. hundert Jahren im Eishockey oder Fußballspielen angetreten ist, wo man da doch hoffnungslos unterlegen war. Ihr finde ihre Kommentar >Arrogant und überheblich.