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Werbung mit Kaepernick Nike bietet Trump die Stirn

Colin Kaepernick spaltete die US-Nation mit seinem Kniefall während der Hymne. Nike setzt weiterhin auf ihn.

Kaepernick und Teamkollegen beim Protest
Legende: Beim Protest gegen Polizeibrutalität und Rassen-Ungleichheit Quarterback Kaepernick und seine Teamkollegen der San Francisco 49ers. Keystone

Der umstrittene American-Football-Spieler Colin Kaepernick wird Teil der neuen Nike-Werbekampagne. Zum 30. Geburtstag seines Slogans «Just Do It» teilte der US-Sportartikelhersteller Kaepernicks Twitter Post mit einem entsprechenden Werbebild. Auf dem Bild ist in englischer Sprache «Glaube an etwas. Selbst wenn es bedeutet, alles zu opfern» zu lesen.

Kaepernick löste 2016 in den USA eine Protestwelle aus, indem er bei der Hymne auf die Knie ging. Er protestierte damit gegen Polizeigewalt und Rassendiskriminierung. Nach dieser Aktion erhielt der ehemalige Quarterback der San Francisco 49ers nie mehr ein NFL-Angebot. US-Präsident Donald Trump hatte nach der Protestwelle alle Spieler, die während der Hymne auf die Knie fallen, übel beschimpft.

14 Kommentare

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  • Kommentar von 1 2 (aaanrali)
    Ich bin eigentlich ganz ihrer Meinung, Herr Jackob, es ist eine friedliche Art mit einem Kniefall gegen die Polizei gewalt in den USA zu demonstrieren. Jedoch finde ich das die Politik nichts im Sport zu suchen hat, also sollte Mister President Donald Trump nichts an der NFL korrigieren und die Spieler sollten eigentlich auch nicht auf Trump's vorgehen reagieren.
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    1. Antwort von Hans Jackob (Chopfchratzer)
      Also die Spieler demonstrieren gegen die Polizeigewalt, das Trump ihnen dies verbieten will, führte dazu das es Politisch wurde! Ansonsten finde ich durchaus das Sportler gegen Sachen die auch Politisch falsch laufen, protestieren sollten. Auch wenn es danach wieder um den Sport gehen sollte. Aber ich war z.B. extrem Stolz auf unsere Nati, als die mit dem "Stop Chirac" Banner auf dem Feld standen. Denn es braucht ab und zu genau solche Zeichen um die Leute darauf aufmerksam zu machen!
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  • Kommentar von Köbi Peter (Hansjürgpeter)
    Bin ganz deiner Meinung, Chopfchratzer
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  • Kommentar von Charles Grossrieder (View)
    Denke das ist wie z.B. Ein Xhaka in einem Nati Spiel den Doppel-Adler macht und die Schweizer Hymne spielt. Nur weil er sich in der Schweiz als Schweizer diskriminiert fuehlt, weil die Polizei jemand in Dietikon hart angefasst hat; und z.B. Le Gruyere Kaese damit Reklame mit “beiß durch bis zum Ende” macht um mehr Umsatz zu manchen. Wieso nicht, sagen die einen und andere sind noch Schweizer.
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    1. Antwort von Andreas Hug (AndiHug)
      Herr Grossrieder. Ich habe mich über ihren zugespitzten Kommentar, mit einem lächeln, erfreut. ich bin ganz ihrer Meinung.
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    2. Antwort von Hans Jackob (Chopfchratzer)
      Sie vergleichen hier zwei total unterschiedliche Sachen! Erstens ist ein Kniefall kein Symbol für eine Flagge die nichts mit dem Trikot zu tun hat das er trägt! Und die Polizeigewalt, die gegenüber der Afroamerikanischen Bevölkerung an der Tagesordnung ist, ist nicht vergleichbar mit der Schweiz! Das sind dort keine Ausländer, aber als SVPler sind Ihre Ansichten halt wohl doch sehr eingeschränkt!
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