Die Spurs um Superstar Victor Wembanyama stecken im NBA-Final in einer prekären Lage. Nach der zweiten Heimniederlage in der Playoff-Finalserie gegen die New York Knicks (104:105) liegt San Antonio 0:2 zurück – die nächsten beiden Spiele finden in New York statt.
Wembanyama zeigte sich mit 29 Punkten (22 in der zweiten Halbzeit) verbessert im Vergleich zum ersten Duell, vergab aber den Siegwurf zum Buzzer. Zuvor hatte er einen überhasteten Pass gespielt, der Stephon Castle am Rücken traf.
Knicks schwächeln gegen Spielende
Dabei hatten die Knicks 6:04 Minuten vor Schluss noch einen 14-Punkte-Vorsprung verspielt (97:83). Doch Jalen Brunson verwandelte 9,5 Sekunden vor dem Ende den entscheidenden Freiwurf. Seine 20 Punkte, dazu je 20 von Mikal Bridges und 21 von Karl-Anthony Towns, waren matchentscheidend.
Die Knicks feierten den 13. Playoff-Sieg in Folge und sind erst das dritte Team der Geschichte, das die ersten beiden Finalspiele auswärts gewann – nach den Chicago Bulls (1993) und Houston Rockets (1995). Beide holten danach den Titel.