Zum Inhalt springen
Inhalt

Beachvolleyball Zumkehr verabschiedet sich mit Silber

Nadine Zumkehr und Joana Heidrich haben den Sieg bei den World Tour Finals in Toronto verpasst. Die deutschen Olympiasiegerinnen waren im Final zu stark.

Legende: Video Eine Silbermedaille zum Abschluss für Zumkehr abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.09.2016.

Nach dem Matchball wurde Nadine Zumkehr von allen geherzt: Erst von ihren Gegnerinnen Laura Ludwig und Kira Walkenhorst, dann von Teamkollegin Joana Heidrich. Zumkehr hatte soeben ihre letzte Partie auf der Profi-Tour bestritten und diese gegen die Olympiasiegerinnen aus Deutschland mit 18:21, 16:21 verloren.

«Ich bin glücklich, auch wenn ich jetzt weine. Ich hatte eine unglaubliche Zeit, es ist sehr emotional. Ich verlasse den Platz mit einem Lächeln. Ich bin sehr stolz und glücklich darüber, was ich erreicht habe», erklärte Zumkehr im Interview.

Legende: Video Zumkehr: «Stolz auf das, was ich erreicht habe» abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 18.09.2016.

Die Olympiasiegerinnen waren zu stark

Zum krönenden Abschluss reichte es nicht ganz. Heidrich/Zumkehr starteten zurückhaltend in die Partie, drehten im Verlauf des ersten Satzes aber auf. Zwei Blocks von Ludwig/Walkenhorst zum Ende des Durchgangs sorgten für den Unterschied.

Im zweiten Satz zeigten die Deutschen dann eindrücklich, weshalb sie in dieser Saison das beste Beach-Duo weltweit sind. Die beiden liessen den Schweizerinnen keine Chance mehr und setzten sich letztlich souverän durch.

Toller Lauf von Heidrich/Zumkehr

Heidrich/Zumkehr dürfen aber ebenfalls auf sehr gelungene Wochen zurückblicken: Nach der Final-Qualifikation beim Major in Klagenfurt erreichten sie bei den Olympischen Spielen die Viertelfinals. Die Silbermedaille bei den World Tour Finals in Toronto, wo sie nur dank einer Wildcard am Start waren, ist der (fast) perfekte Abschluss.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 17.9.16, 21:50 Uhr

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Neuengruber (Thomek)
    Der verdiente Abschied von Nadine Zumkehr in Ehren: Interessant, aber eigentlich auch sehr verwundernd ist, wie praktisch immer nur das Duo Heidrich/Zumkehr in den Medien erwähnt wird. Das praktisch genauso erfolgreiche Duo Forrer/Vergé-Dépré bleibt bei jederm Bericht fast aussen vor. SRF sollte es eigentlich schaffen, den 3. Rang von Forrer-Vergé-Dépré zumindest zu erwähnen! Gratulation beiden Teams für einen tollen Saisonabschluss!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von SRF Sport
      Guten Tag Herr Neuengruber Besten Dank für Ihr Feedback. Da das Spiel um Platz 3 bereits am Samstag ausgetragen wurde, haben wir dies gestern vermeldet. Auch ein Interview mit Isabelle Forrer und Anouk Vergé-Dépré finden Sie hier: http://www.srf.ch/sport/mehr-sport/beachvolleyball/heidrich-zumkehr-gewinnen-schweizer-duell-und-stehen-im-final Beste Grüsse SRF Sport
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Neben der Schelte für SRF doch noch separat die Gratulation an Heidrich/Zumkehr zum "Silbernen Abschied" - verbunden mit der Hoffnung, Joana Heidrich mit einer neuen Partnerin in möglichst vielen, auf SRF gezeigten Spielen zu sehen, nicht erst 2020 in Tokio!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Auf Eurosport habe ich nur den Beginn des Finals gesehen - danach wechselte ich zum Interview mit Christian Gross auf SRF. Ein "Sorry" an die Beachvolleyballerinnen - aber es ist ja auch eine "Glanzleistung" von SRF, ein Final mit Schweizer Beteiligung nicht zu zeigen und es gar noch durch ein solches Interview zutode zu konkurrieren. Der Eurosport-Kommentator hatte Recht: In der Zeit zwischen den olympischen Spielen würde der Beachvolleyball im TV leider fast bedeutungslos werden. Schade!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen