Siege für Dahlmeier und Fak

Im Sprint von Nove Mesto hat Laura Dahlmeier ihren ersten Weltcup-Erfolg errungen. Franziska Hildebrand sorgte für einen deutschen Doppelsieg. Das Männer-Rennen entschied Jakov Fak für sich. Die Schweizer zerrissen keine Stricke.

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Dahlmeier: Fehlerlos zum 1. Weltcup-Sieg

1:05 min, vom 7.2.2015

Nove Mesto heisst ins Deutsche übersetzt «Neue Stadt». Und bekanntlich gilt: Nomen est Omen.

So produzierte der tschechische Wettkampfort mit Laura Dahlmeier eine neue Weltcup-Siegerin. Auch der 2. Platz von Franziska Hildebrand war ein Novum – sie stieg mit 27 Jahren erstmals aufs Podest.

Verfrühtes Geburtstagsgeschenk

Dahlmeier zeigte im Schiessen eine fehlerlose Leistung und realisierte in der Loipe die fünftbeste Zeit. Erst vor zwei Wochen schaffte sie in Antholz (It) zum ersten Mal in ihrer Karriere den Sprung in die Top 3. Nun liess sie prompt die nächste Steigerung folgen und machte sich 8 Tage vor ihrem 22. Geburtstag ein tolles Geschenk.

Hinter dem deutschen Duo – es war dies der erste Doppelerfolg seit fast 4 Jahren – reihte sich Lokalmatadorin Veronika Vitkova ein.

Gasparin nicht treffsicher genug

Die Schweizerinnen schnitten unter den Erwartungen ab. Als Teambeste belegte Elisa Gasparin den 38. Rang. In der Loipe hielt die Bündnerin akzeptabel mit, allerdings leistete sie sich im Stehend-Schiessen zwei ärgerliche Fehler und patzte auch liegend einmal. Susanna Meinen verfehlte das Ziel zwar nur einmal, dafür die Weltcup-Punkte (Top 40) als 59. deutlich. Immerhin erkämpfte sie sich im Gegensatz zu Ladina Meier-Ruge (69.) noch knapp die Startberechtigung für die Verfolgung vom Sonntag.

Jakov Fak gewinnt Männer-Sprint

0:52 min, vom 7.2.2015

Fak fehlerlos

Das Männer-Rennen über 10 Kilometer gewann Jakov Fak. Der Slowene distanzierte Simon Schempp (De) um 13, Jean Guillaume Beatrix (Fr) um 26 Sekunden. Das Spitzentrio leistete sich keinen Schiessfehler.

Dolder vor Weger

Der Schweizer Teamleader Benjamin Weger trat Grippe-geschwächt an und musste sich trotz nur einem Schiessfehler mit Rang 29 begüngen. Sein Landsmann Mario Dolder war - ebenfalls mit einer Strafrunde - noch einen Rang besser klassiert.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.02.15 12:25 Uhr