Klitschko verzichtet auf Titel-Verteidigung

Witali Klitschko hat seinen regulären Titel als WBC-Weltmeister freigegeben. Der Schwergewichtsboxer kann derzeit wegen politischen Aktivitäten in seiner ukrainischen Heimat keine Pflichtverteidigung als Weltmeister bestreiten.

Witali Klitschko hat in der Ukraine alle Hände voll zu tun. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Keine Zeit fürs Boxen Witali Klitschko hat in der Ukraine alle Hände voll zu tun. Keystone

Für Klitschko ist derzeit der politische Umbruch in der Ukraine wichtiger als sein WBC-Titel. Der 42-Jährige liess ein Ultimatum bis Sonntag für die Terminbekanntgabe seiner anstehenden Pflichtverteidigung verstreichen. Deshalb ernannte der Weltverband Klitschko zum Champion im Ruhestand, der jederzeit zurückkehren darf.

Nach der Freigabe des Titels haben nun die nächstfolgenden Boxer in der Rangliste die Möglichkeit um den WBC-Gürtel zu kämpfen. Sollte Klitschko in den Ring zurückkehren, darf er dann gegen den amtierenden Champion antreten.

Rückkehr fraglich

«Das Angebot des WBC gibt mir die theoretische Möglichkeit, in den Ring zurückzukehren, was ich mir nach aktuellem Stand jedoch überhaupt nicht vorstellen kann. Meine Konzentration gilt der Politik in der Ukraine. Ich spüre, dass die Menschen mich dort brauchen», sagte Klitschko.

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Vitali Klitschko kämpft weiter um Machtwechsel in Ukraine

1:31 min, aus Tagesschau vom 4.12.2013