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Mixed-Double-WM: das Format erklärt
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Curling: WM im Mixed-Double Bleibt die Schweiz im Mixed Double führend?

Im Curling-Mixed-Double ist die Schweiz die führende Nation. Diese Woche geht es um WM-Medaillen.

An der WM in Stavanger (No) wird die Schweiz durch die beiden Zuger Daniela Rupp und Kevin Wunderlin vertreten. Das Duo konnte die ersten 4 Spiele gewinnen, ehe es gegen die Ungarn Dorottya Palancsa und Zsolt Kiss die erste Niederlage absetzte (3:10). Trotzdem haben Rupp/Wunderlin sehr gute Aussichten, unter den Teams aus 48 Nationen die Achtelfinals zu erreichen.
Rupp/Wunderlin haben sich mit einem Sieg an der Schweizer Meisterschaft für die WM qualifiziert. Jetzt haben sie ein schweres Erbe zu tragen. Grossanlässe im Mixed Double sind für die Schweizer Curler meistens von Erfolg gekrönt:

  • Die Schweiz gewann 7 von 11 möglichen Weltmeistertiteln im Mixed-Double. Die WM wurde erst 2008 eingeführt.
  • Das Duo Jenny Perret/Martin Rios gewann bei Olympia 2018 die Silbermedaille. Mixed Double wurde damals zum ersten Mal bei den Spielen ausgetragen.

Regeln beim Mixed Double

Beim gemischten Doppel (Frau und Mann, statt vier Spielern), kommt ein verkürztes Format zum Zug, welches das Spiel beschleunigen soll:

  • Gespielt werden 8 Ends (statt 10).
  • Jedes Team darf nur 5 Steine pro End spielen.
  • Vor jedem End gibt es je einen Zusatzstein, der nicht gespielt sondern gesetzt wird: Das Team, das anfängt, platziert einen Stein vor dem Haus (Guard). Das andere Team setzt einen Stein ins Haus.
  • Man darf auch den eigenen Stein wischen, den man gerade gespielt hat.

Ob das Duo Rupp/Wunderlin die Schweizer Erfolgsgeschichte im Mixed Double weiterschreiben kann, entscheidet sich spätestens am Samstag, wenn die Halbfinals und die Medaillenentscheidungen anstehen.

Live-Hinweis

Bei Schweizer Beteiligung zeigt SRF die WM-Entscheidungen am Samstag 27.4. live auf SRF zwei: Die Halbfinals beginnen um 9:00 Uhr; der Final folgt bereits um 16:00 Uhr.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch, 23.04.2019, 6:15 Uhr