Die Internationale Eislaufunion (ISU) hob das Verbot gegen russische und belarussische Athletinnen und Athleten auf. Dieses hatte seit dem Kriegsbeginn in der Ukraine im Februar 2022 Bestand. Das Aufheben des Verbots gegen Aktive und Offizielle kommt aber unter Auflagen.
Wie in anderen Sportarten werden die Vertreterinnen und Vertreter Russlands und Belarus' unter neutralem Status antreten. Eine weitere Voraussetzung ist, dass die Athletinnen und Athleten «zu keinem Zeitpunkt diesen Krieg aktiv und öffentlich unterstützt haben», heisst es in einer Medienmitteilung der ISU.
Schon bei Olympia dabei
Bei seiner Entscheidung habe der Weltverband die Entwicklungen in der gesamten olympischen Bewegung berücksichtigt, hiess es in der Mitteilung. Bei den Olympischen Spielen im Februar in Italien waren russische und belarussische Eiskunstläuferinnen und -läufer als neutrale Aktive am Start gewesen.
Die WM 2027 findet in Finnland statt. Ob es dabei für alle Athletinnen und Athleten Einreisevisa gibt, steht auf einem anderen Blatt.