Zum Inhalt springen

7 Hundertstel fehlen zu Bronze Bitter: Kambundji wird auch mit der Staffel 4.

Die Schweizer Frauen-Staffel verpasst an den European Championships über 4x100 m eine Medaille ganz knapp.

Das Ziel war eine Medaille, und das Ziel war ganz nah. Doch am Ende reichte es der Schweizer Frauen-Staffel über 4x100 m knapp nicht. Ajla Del Ponte, Sarah Atcho, Mujinga Kambundji und Salomé Kora fehlten in Berlin 7 Hundertstelsekunden zu EM-Bronze.

Ich habe mich am Schluss zu verkrampft.
Autor: Salomé Kora.

Und dies, obwohl das Quartett mit 42,30 Sekunden nur 0,01 Sekunden über dem Schweizer Rekord blieb. Für Kambundji ist dieses Ergebnis besonders bitter: Der 26-Jährigen blieb nach 100 m und 200 m nun auch in der Staffel nur der 4. Rang. «Ich weiss gar nicht mehr, was ich sagen soll. Es ist schade, schade, schade», sagte eine enttäuschte Kambundji.

Legende: Video Enttäuschte Schweizerinnen im Interview abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
Aus sportlive vom 12.08.2018.

Gold holten sich die Läuferinnen aus Grossbritannien, in der Jahresweltbestzeit von 41,88 Sekunden. Silber ging an die Niederlande, Deutschland schnappte der Schweiz die Bronzemedaille weg. «Die Deutschen wären eigentlich in Reichweite gelegen. Aber ich habe mich am Schluss zu verkrampft», sagte Kora.

Männer scheitern in Quali

Die Schweizer Männer mit Suganthan Somasundaram, Silvan Wicki, Florian Clivaz und Alex Wilson schieden über 4x100 m in der Qualifikation aus. Die Zeit von 39,13 Sekunden reichte nicht.

13 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Guido Casellini (CAS)
    Bitte Girls: nicht aufgeben !! Es kann nur besser werden, bin davon überzeugt !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Suat Ulusoy (SuatU)
      Für Aufgeben gibt es überhaupt keinen Grund; aber was heisst "es kann nur besser werden"? Die Leistung im Finale war sehr gut, die Wechsel haben funktioniert. Hätte eine der drei ersten Staffeln bei einem Wechsel gepatzt, wäre die Freude nun riesig, doch die Leistung der CH-erinnen wäre völlig identisch...was ich mich jedoch frage: Wäre es allenfalls noch besser, wenn MK den Schlusspart übernehmen würde und SK die Kurve? Denke zudem, dass es für Kora mental einfacher wäre an Pos. 3 zu laufen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Ich würde Kora an Position 2 Laufen lassen und Atcho an 3, weil sie eine 200 m Spezialistin ist und Kambundji als letzte, wenn schon Herr Ulusoy! Doch ich Glaube das tut man um von vorne zu laufen und nicht Zuviel Rückstand zu haben. Ich Glaube schon das die Trainer sich da Gedanken gemacht haben!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Heinz Hugentobler (hevrins)
    Gehe mit allen Kommentaren einig. Nur schade, dass die Presse von verlorenen Medaillen spricht! immerhin haben unsere "Lauf-Girls" gezeigt, was in ihnen steckt. Nicht zu vergessen jedoch die Medaillen von Sprunger, Schlumpf, Spirig, immerhin! 19 Medaillen an beiden Orten (Glasgow und Berlin) schlicht sensationell für ein kleines Land wie die Schweiz, darf sich sehen lassen. Weiter so!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Alex Terrieur (Imfeld)
      ...sooo klein ist die Schweiz mit den eingebürgerten Eidgenossen doch nicht mehr, flächenmässig eher!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Sehr schade und sehr Bitter für unsere top Sprint Frauen! Aber die fehlenden Hundertstel werden einmal sicher aufgeholt werden und dann klappt es! Kopf hoch " nid lug lo u dranne bliebe"!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen