Der Mitte Juni 51 Jahre alt werdende Phil Mickelson distanzierte die Konkurrenz mit einer herausragenden Leistung um zwei und mehr Schläge. Der Kalifornier errang seinen insgesamt 6. Triumph an einem Major-Turnier, den ersten seit 2013.
Mickelson hat mit seinem Sieg in South Carolina zudem einen neuen Altersrekord aufgestellt. Zuvor war sein Landsmann Julius Boros mit 48 Jahren, 4 Monaten und 18 Tagen bei seinem Sieg an den PGA Championship 1968 ältester Major-Sieger.
Woods gratuliert umgehend
Der Triumph von Mickelson gilt als Sensation. Vergleichbar ist das Ereignis mit dem Sieg von Tiger Woods am US Masters in Augusta im April 2019. Woods erspielte sich dort den 15. grossen Sieg seiner Karriere. Zwischen dem 14. und dem 15. Sieg lagen fast 11 Jahre.
«Das ist ein unglaubliches Gefühl», sagte Mickelson: «Ich habe geglaubt, dass es möglich ist, obwohl eigentlich alles dagegen sprach. Ich hoffe, das ist für andere eine Inspiration. Man muss an seinen Fähigkeiten arbeiten, aber bei Gott: Das ist es wert.»
Koepka in Schach gehalten
Mickelson begann die letzte Runde auf dem Par-72-Kurs an der Atlantikküste mit viel Auf und Ab. Auf den ersten 7 Löchern lösten sich je 3 Birdies und Schlagverluste ab. Vom 8. Loch weg spielte er eine Zeitlang konstanter – und so gut, dass er den Verfolgern kaum reelle Chancen gab aufzuholen.
Mickelson beendete die letzte Runde schliesslich mit 73 Schlägen, doch es genügte: Er siegte mit dem Gesamtergebnis von 282 Schlägen vor dem zweimaligen PGA-Champion und zweimaligen US-Open-Sieger Brooks Koepka aus den USA sowie dem Südafrikaner Louis Oosthuizen (beide 284 Schläge).