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Mickelson: «Ich musste härter trainieren» (engl.)
Aus Sport-Clip vom 24.05.2021.
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US PGA Championship Mickelson krönt sich zum ältesten Major-Sieger

Der 50-jährige US-Amerikaner gewinnt die 103. US PGA Championship und ist damit ältester Sieger in der Geschichte der vier grossen Golfturniere.

Der Mitte Juni 51 Jahre alt werdende Phil Mickelson distanzierte die Konkurrenz mit einer herausragenden Leistung um zwei und mehr Schläge. Der Kalifornier errang seinen insgesamt 6. Triumph an einem Major-Turnier, den ersten seit 2013.

Phil Mickelson lässt sich feiern.
Legende: Machte die Sensation auf Kiawah Island perfekt Phil Mickelson lässt sich feiern. imago images

Mickelson hat mit seinem Sieg in South Carolina zudem einen neuen Altersrekord aufgestellt. Zuvor war sein Landsmann Julius Boros mit 48 Jahren, 4 Monaten und 18 Tagen bei seinem Sieg an den PGA Championship 1968 ältester Major-Sieger.

Woods gratuliert umgehend

Der Triumph von Mickelson gilt als Sensation. Vergleichbar ist das Ereignis mit dem Sieg von Tiger Woods am US Masters in Augusta im April 2019. Woods erspielte sich dort den 15. grossen Sieg seiner Karriere. Zwischen dem 14. und dem 15. Sieg lagen fast 11 Jahre.

«Das ist ein unglaubliches Gefühl», sagte Mickelson: «Ich habe geglaubt, dass es möglich ist, obwohl eigentlich alles dagegen sprach. Ich hoffe, das ist für andere eine Inspiration. Man muss an seinen Fähigkeiten arbeiten, aber bei Gott: Das ist es wert.»

Koepka in Schach gehalten

Mickelson begann die letzte Runde auf dem Par-72-Kurs an der Atlantikküste mit viel Auf und Ab. Auf den ersten 7 Löchern lösten sich je 3 Birdies und Schlagverluste ab. Vom 8. Loch weg spielte er eine Zeitlang konstanter – und so gut, dass er den Verfolgern kaum reelle Chancen gab aufzuholen.

Mickelson beendete die letzte Runde schliesslich mit 73 Schlägen, doch es genügte: Er siegte mit dem Gesamtergebnis von 282 Schlägen vor dem zweimaligen PGA-Champion und zweimaligen US-Open-Sieger Brooks Koepka aus den USA sowie dem Südafrikaner Louis Oosthuizen (beide 284 Schläge).

Das Schlussklassement:

1. Phil Mickelson (USA) 282 (70/69/70/73). 2. Brooks Koepka (USA) 284 (69/71/70/74) und Louis Oosthuizen (RSA) 284 (71/68/72/73). 4. Padraig Harrington (IRL) 286 (71/73/73/69), Shane Lowry (IRL) 286 (73/71/73/69), Paul Casey (ENG) 286 (71/71/73/71) und Harry Higgs (USA) 286 (72/71/73/70). 8. u.a. Jon Rahm (ESP) 287 (75/75/72/68), Collin Morikawa (USA/TV) 287 (70/75/74/68) und Justin Rose (ENG) 287 (72/75/73/67).

Ferner: 23. Matthew Fitzpatrick (ENG) 289 (73/71/72/73) und Hideki Matsuyama (JPN) 289 (73/68/76/72). 30. Jordan Spieth (USA) 290 (73/75/68/74). 38. Bryson DeChambeau (USA) 291 (72/71/71/77) und Gary Woodland (USA) 291 (70/72/72/77). 44. Jason Day (AUS) 292 (74/75/72/71). 49. Rory McIlroy (NIR) 293 (75/72/74/72). 55. Alexander Noren (SWE) 294 (77/72/70/75). 64. Danny Willett (ENG) 296 (77/71/74/74) und Henrik Stenson (SWE) 296 (73/76/76/71). 71. Lee Westwood (ENG) 297 (73/72/75/77). 80. Bubba Watson (USA) 302 (73/73/77/80).

Cut (149 Schläge) verpasst u.a.: 82. Dustin Johnson (USA) 150 (76/74), Sergio Garcia (ESP) 150 (77/73), Justin Thomas (USA) 150 (75/75) und Adam Scott (AUS) 150 (78/72). 102. Martin Kaymer (GER) 152 (75/77). 154. John Daly (USA) 171 (85/86). - 154 klassiert.

Radio SRF 3, 24.05.2021, Bulletin von 08:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Markus Günter  (Äuäscho)
    Tom Watson hat es 2009 in St. Andrews am British Open mit fast 60 nur um einen Schlag nicht hingekriegt. Das ist nochmal was anderes.
  • Kommentar von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
    Verstehe offem gestanden nichts vom Golfspiel, habe aber diesen Sportlern dann und wann zugesehen und frage ich mich nun, warum man einen 50-Jährigen bei diesem Sport als Sensation bezeichnet? Ich könnte mir jedenfalls ohne weiteres auch noch 70, 80-jährige Golfspieler vorstellen.
    1. Antwort von dan beyeler  (khun_dan)
      ja beppie, es ist offensichtlich, sie verstehen absolut nichts vom golfspiel und wenig vom sport allgemein. es gibt viele golfspieler im hohen alter, aber auf profi niveau ist ein 50 j. major-sieger echt eine sensation. das zusammenspiel von physis, mentaler stärke, kondition, bewegungs-koordination, konzentrationsfähigkeit und urteilsvermögen während x stunden muss einfach stimmen um zu gewinnen. das sagt ein end-50er der vor kurzem mit golf angefangen hat; unglaublich faszinierende sportart!
    2. Antwort von Beppie Hermann  (Eine rechte Grüne)
      Naja, danke für Ihre Antwort, D.Beyeler! Habe ja auch zugegeben, dass ich vom Golfen nichts verstehe, aber woher wollen Sie wissen, dass ich allgemein vom Sport nichts verstehe?
    3. Antwort von dan beyeler  (khun_dan)
      werte frau beppie, ihr kommentar ist etwa so fachkundig wie wenn ich folgende aussage machen würde: ich verstehe nichts vom radsport weil zu anstrengend, habe aber oft TdF verfolgt und könnte mir vorstellen dass es viele 70-80 j. velofahrer gibt, da frag ich mich nun warum ein 50 j. TdF sieger als sensation bezeichnet würde... radsport durch beliebige andere sportarten ersetzen und aussage bitte kritisch überdenken. ausnahmen vlt. beim bowling, billard, schach, darts u. a. mögl. alles klar nun?