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Coach Suter spricht nach dem Island-Spiel über die schwindenden Kräfte
Aus Sport-Clip vom 20.01.2021.
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An Handball-WM gegen Portugal Wie viel Benzin ist bei den Schweizern noch im Tank?

Der Gegner der Schweiz in der 2. WM-Hauptrunden-Partie heisst Portugal. Die Lusitaner haben sich zur Top-Nation gemausert.

Die Nati ist eine der Überraschungen bei der WM in Ägypten. In den letzten beiden Partien zeigten sich die Schweizer «Nachzügler» den europäischen Handball-Schwergewichten Frankreich (24:25) und Island (20:18) ebenbürtig.

Im 2. Spiel der Hauptrunde heisst am Freitagnachmittag der Gegner Portugal. Die Lusitaner konnte man vor einigen Jahren noch nicht mit dem Prädikat «Weltklasse» versehen. Dies hat sich spätestens mit Rang 6 bei der EM 2020 geändert. Auch in Ägypten machen die Portugiesen bislang einen starken Eindruck: In der Vorrunde gewannen sie alle ihre Spiele, am Mittwoch unterlag man Norwegen nur hauchdünn (28:29 nach 27:26-Führung).

Portugal: 11 Spieler von Porto im Team

Die portugiesische Nationalmannschaft ist vor allem auch der FC Porto. Nicht weniger als 11 der 20 Kaderspieler stehen beim Top-Klub aus der Hafen-Metropole unter Vertrag.

Die Hauptrunden-Spiele im Liveticker

Wir halten Sie auch über beiden verbleibenden Hauptrunden-Partien der Nati am Freitag (Portugal) und Sonntag (Algerien) jeweils ab 15:30 Uhr auf srf.ch/sport und in der SRF Sport App im Liveticker auf dem Laufenden. Den Grund, weshalb SRF die Spiele der Handball-Nati nicht live übertragen kann, erfahren Sie hier.

Die jüngste Bilanz der Nati gegen Portugal liest sich durchzogen. In den letzten 5 Jahren trafen die beiden Teams 6 Mal aufeinander. Alle 4 Testspiele entschied die Schweiz für sich. Die beiden Pflichtspiele 2017 in der EM-Qualifikation gewann hingegen Portugal.

«Wir befinden uns gerade auf einer Welle. Portugal ist ein ähnliches Kaliber, da geben wir wieder Vollgas», sagte Spielmacher Andy Schmid nach dem Sieg gegen Island. Man muss sich aber die Frage stellen, wie viel Benzin bei den Schweizern noch im Tank ist.

Wir haben eine unglaublich coole Truppe. Die Bank steht bei jeder guten Aktion. Das gibt jedes Mal extra Energie.
Autor: Michael SuterNati-Coach

Gegen Island liefen einige der Stammkräfte in der 2. Halbzeit auf dem Zahnfleisch. Von Tempo-Gegenstössen musste deshalb abgesehen werden. Coach Michael Suter wird auch gegen Portugal nicht darum herum kommen, Spieler der 2. Garde aufs Feld zu schicken und so den arrivierten Kräften von Zeit zu Zeit eine Verschnaufpause zu gönnen.

Wenn die Kräfte schwinden, zählt Suter auf den Teamspirit: «Wir haben eine unglaublich coole Truppe. Die Bank steht bei jeder guten Aktion. Das gibt jedes Mal extra Energie.» Bleibt zu hoffen, dass die Schweizer Bank auch gegen Portugal viel steht und wenig sitzt.

Samuel Röthlisberger (links) und Michal Svajlen im Spiel gegen Island.
Legende: Schwerstarbeiter in der Defensive Samuel Röthlisberger (links) und Michal Svajlen im Spiel gegen Island. Keystone

SRF zwei, sportheute, 16.01.2021, 22:20 Uhr;

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