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Handball-Star Schmid erzählt vom WM-Traum
Aus sportpanorama vom 31.01.2021.
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Nati-Leader im «sportpanorama» Schmid: «Ich bin ein Kontrollfreak»

Andy Schmid hatte grossen Anteil an der erfolgreichen Handball-WM der Schweiz. Im «sportpanorama» sprach der 37-Jährige über seine Rolle im Team.

46 Prozent aller Schweizer Tore an der Handball-WM in Ägypten führten über die Hände von Andy Schmid. Allein diese Zahl unterstreicht die Wichtigkeit des 37-jährigen Routiniers für die Nati.

Von einer «One-Man-Show» will Schmid selber aber nichts wissen. «Unsere Abwehrspieler hätten die Auszeichnung als bester Spieler der Partie jeweils genauso verdient wie ich», so der demütige Nati-Captain.

Verantwortung ist Chefsache

Seine Position als Rückraumspieler in der Mitte bringe mit sich, dass man in den entscheidenden Szenen im Fokus stehe, führt Schmid aus. Die grosse Verantwortung, die dabei auf seinen Schultern lastet, macht dem Söldner der Rhein-Neckar Löwen nichts aus. Im Gegenteil: «Ich bin ein Kontrollfreak, auch im echten Leben. Ich habe die Verantwortung gerne in meinen eigenen Händen. So weiss ich, wem ich anschliessend die Schuld geben kann», erklärt Schmid.

Ans Aufhören denkt Schmid auch in seinem fortgeschrittenen Profisport-Alter noch nicht. Solange der Körper mitmacht, will er weiterspielen, auch in der Nati.

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Schmid: «Wäre gerne nochmals an einer WM dabei»
Aus sportpanorama vom 31.01.2021.
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Lust auf mehr ist gross

Mittlerweile kann sich der 37-Jährige sogar vorstellen, seine Karriere über das Jahr 2022 hinaus noch fortzusetzen: «Ich will nicht zu weit nach vorne schauen. Vor einiger Zeit habe ich noch gesagt, 2022 sei Schluss und nun habe ich grosse Lust, noch eine EM, WM und nochmals eine EM zu spielen», sagt Schmid.

Bis wann der Routinier weiter auf Tore- und Vorlagenjagd geht, sei auch davon abhängig, wie lange er sein internationales Top-Niveau halten könne, stellt Schmid klar. «Es ist mein Anspruch an mich selber, gut zu sein. Ich werde mich nicht durch die Hallen schleppen. Nach 14 oder 15 Jahren Profi-Sport will ich auch als Profi von meiner aktiven Karriere zurücktreten und nicht zum Schluss noch Feierabend-Handball spielen.»

SRF zwei. sportpanorama, 21.01.2021, 19:00 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Michael Zimmermann  (Mike58)
    Ja, in der Schweiz haben wir nicht "nur" Roger Federer als grosser Sportler und Mensch, sondern auch Andy Schmid. Auch ein Sportler, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, mit Bescheidenheit und Demut sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern die ganze Mannschaft einschliesslich des Trainers am Erfolg mit beteiligt sieht! Was auch noch eine Parallele zu Roger Federer ist, bis ins "hohe" sportliche Alter hält er mit seiner Fitness mit, was zeigt, dass er für seinen Sport vernünftig lebt.
    1. Antwort von Christoph Wyss  (Whitee)
      Leider kriegt der Mann viel zu wenig Aufmerksamkeit in unserem Land... ist halt kein grosser Sport.
    2. Antwort von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
      @ Wyss:Er hätte längst den Titel Sportler des Jahres verdient.
      Was er bei den Rhein-Neckar Löwen über Jahre hinweg zeigte und immer noch zeigt,ist absolute Sonderklasse.Viel zuwenig Aufmerksamkeit.
      Wie sie schreiben, halt nur der Sport #4/#5..Er hat aber gezeigt, was er immer noch kann und hat mich begeistert.Wie er dieses Team führte und alle besser machte an der WM.Dafür fehlen mir die Worte.Auch so bescheiden gestern im Sportpanorama, strich das Team heraus,lobte die Jungen. Toller Sportler
    3. Antwort von Heiko Gisko  (HGisko)
      100% Übereinstimmung mit dem Gesagten in diesem Chat, Andy Schmid ist ein Profi-Sportler mit überragender Strahlkraft in mehreren Dimensionen. Andy Schmid ist Handballer und hat Beachtung verdient; und mit ihm auch die Handballszene Schweiz. Deshalb wünsche ich mir an dieser Stelle ein Gefäss - ähnlich wie US-Sports - in dem über die Stiefkinder des Schweizer Teamsports (HB, VB, BB, UH) regelmässig und alternierend vertieft berichtet wird - über Männer und Frauen. Da ist nicht „nur“ FB und EH!