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Suter: «Wir holen am Sonntag die Punkte»
Aus Sport-Clip vom 28.04.2021.
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Punktejagd in Nordmazedonien Reifeprüfung für Schweizer Handballer

Mit einem Sieg am Sonntag in Nordmazedonien dürfte die Handball-Nati zum 3. Mal in Folge an einem Grossanlass dabei sein.

Wenig fehlte am Mittwoch in Winterthur zum Coup gegen Olympiasieger und Weltmeister Dänemark. In der 26. Minute führten die Schweizer 16:11, am Ende setzte es eine 29:30-Niederlage ab.

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Die Partie zwischen Nordmazedonien und der Schweiz zeigen wir am Sonntag ab 17:50 Uhr live auf SRF info und in der SRF Sport App.

Deshalb benötigt die Nati am Sonntag in Nordmazedonien wohl Punkte, um an die EM zu fahren. Zwar ist eine Top-2-Klassierung ausser Reichweite. Aber 4 der 8 Gruppendritten qualifizieren sich ebenfalls für die Endrunde in Ungarn und der Slowakei.

In dieser Wertung zählen aber nur die Punkte gegen die beiden erstplatzierten Teams. Und da steht die SHV-Auswahl noch mit null Zählern da. Je nach Konstellation könnte allerdings auch eine knappe Niederlage reichen. Nämlich dann, wenn Österreich zu Hause gegen Bosnien-Herzegowina verliert. Jedoch wollen die Schweizer nicht von anderen abhängig sein, und es ist auch durchaus realistisch, dass sie in Skopje punkten.

Wir sind eine gute Mannschaft mit grossartigen Emotionen. Es macht mir unglaublich Spass, hier zu spielen.
Autor: Andy SchmidSpielmacher

Die Schweizer stehen nun sozusagen vor der Reifeprüfung. Die Mannschaft hat sich seit der Amtsübernahme von Michael Suter im Jahr 2016 sehr gut entwickelt und im Januar an der WM begeistert.

Oder wie es der fünffache Bundesliga-MVP Andy Schmid ausdrückt: «Zuletzt ist es eigentlich nur in eine Richtung gegangen. Wir sind eine gute Mannschaft mit grossartigen Emotionen. Es macht mir unglaublich Spass, hier zu spielen. Nun gilt es jedoch, den nächsten kleinen Schritt zu machen. Es fehlen noch ein paar Prozent, um ein richtig, richtig gutes Team zu sein.»

Wenn jeder das Herz in die Hand nimmt und alles gibt, dann siegen wir.
Autor: Lucas MeisterKreisläufer

Die ärgerliche Niederlage gegen Dänemark ändert für Schmid insofern nichts, als sie damit gerechnet hätten, am Sonntag «unser Finalspiel» zu bestreiten. «Gelingt uns nochmals eine solche Leistung (wie gegen die Dänen), dann gewinnen wir. Es wird allerdings eine ganz andere Partie», so der 37-jährige Spielmacher.

Kreisläufer Lucas Meister blickt dem «Final» gelassen entgegen: «Nordmazedonien ist keine Übermannschaft. Wir haben gezeigt, zu was wir fähig sind. Wenn jeder das Herz in die Hand nimmt und alles gibt, dann siegen wir.»

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Archiv: Bittere Niederlage der Schweizer Handballer
Aus Sport-Clip vom 28.04.2021.
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SRF zwei, sportlive, 28.4.21, 18:20 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Töbu Merz  (Saibot Zrem)
    Für einen Schweizer Sportfan ein Muss dieses Spiel! Viel wichtiger als die Kehrauspartie YB-Genf!
    Die Schweiz ist auf Augenhöhe.
    Ich sage sie sind besser als Mazedonien. Es heisst übrigens immer noch Mazedonien. Auch wenn es die EU, NATO und Griechenland anders sehen..
    HOPP Schwiiz!
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Merz, bezüglich des Namens des Staates, in dem die Schweizer Handballer heute antreten, sind Sie auf dem Holzweg. Die Namensänderung ist offiziell, und der auch die EHF verwendet "North Macedonia". Und Ihr Fussballspiel "YB-Genf" (oder besser "Bern-Servette"?) ist für die normalen Schweizer Sportfans, d.h. alle ausser den YB-Fans, alles andere als ein Kehrausspiel. Auch kommen sich die zwei Spiele zeitlich gar nicht in Quere, weshalb die jeweilige Wichtigkeit nicht von Belang ist.