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Mehr Sport Historisch: Erste Schweizer Medaille im Wasserspringen

Die Europameisterschaften in Kiew sind mit einer Sensation zu Ende gegangen. Die 17-jährige Michelle Heimberg holte Silber und schrieb damit Schweizer Sportgeschichte.

Legende: Video Wasserspingerin Heimberg holt EM-Silber abspielen. Laufzeit 00:53 Minuten.
Aus sportaktuell vom 15.06.2017.

Heimberg errang vom 3-m-Brett die Silbermedaille. Die Aargauerin sorgte damit für das erste Schweizer Edelmetall überhaupt an den seit 1926 ausgetragenen Titelkämpfen.

Von Platz 11 zu Silber

Als Elfte war Michelle Heimberg in den Final der besten 12 vorgestossen, zwei Ränge hinter ihrer Teamkollegin Jessica Favre. Doch dann zeigte die erst 17-Jährige einen Endkampf, mit dem sie alle Erwartungen übertraf. Die Kantonsschülerin aus Fislisbach, die seit zwei Jahren in Aarau das Sportgymnasium besucht, verbesserte sich gegenüber der Qualifikation auf Platz 2.

Michelle Heimberg in Aktion.
Legende: Sprang zu EM-Silber Michelle Heimberg. Keystone

Heimberg, die seit einem Jahr bei Genève-Natation trainiert, hat die Olympischen Spiele 2020 in Tokio im Visier. Ihre erste Medaille gewann sie 2015. An den Nachwuchs-EM in Moskau sicherte sich Heimberg Bronze.

Pysmenska holt Gold

Den Titel in Kiew holte sich in Abwesenheit der nicht mehr aktiven italienischen Vorjahressiegerin Tania Cagnotto die Ukrainerin Anna Pysmenska. Favre von Lausanne-Natation belegte den 12. Schlussrang.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Es ist toll wie sich die Schweizer schlagen, auch die Männer. leider hat es SF verschlafen und kommt erst jetzt wo es eine Medaille gegeben hat. Da scheint was zu gehen im Wasserspringen. Mit Heimberg und Favre bei den Damen und mit Guillaume Dutoit wächst da etwas. Schade das man hier bei der Sportredaktion einfach Professionalität vermissen lässt.
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    1. Antwort von Chrigi Gross (chrigig)
      Das ist normal und auch richtig, man muss immer zuerst "liefern" und danach kommt die Aufmerksamkeit... Dieser Erfolg ist schön für die Schweizer Wasserspringer/innen, doch das Niveau an dieser EM ist enorm tief.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Typisch Schweiz. Sie wissen immer ein gutes Resultat niederzuschreiben. Nein Herr Gross gute Journalisten erkennen Talente schon vorher, doch da man diese wie viel Sportarten nur Stiefmütterlich behandelt. jeder Furz im Fussball ist ein Artikel wert, ist er noch so Uninteressant.
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