Kaepernick, der protestierende arbeitslose Quarterback

Die NFL startet am Donnerstag in eine neue Saison. Colin Kaepernick steht nach seinem Hymnen-Protest immer noch ohne Arbeitgeber da. Die Meinungen zum Quarterback gehen weit auseinander.

Kaepernick Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kniet als Protest bei der US-Hymne nieder Colin Kaepernick (in der Mitte). Getty Images

Kein Thema polarisierte in der Sommerpause der NFL mehr als Colin Kaepernick. Der Quarterback kniete letzte Saison während der US-Hymne hin, um gegen die soziale Ungerechtigkeit und die Polizeigewalt gegenüber Afroamerikanern zu protestieren.

Während er von seinen Fans für dieses Verhalten gefeiert wird, halten andere dies für unpatriotisch und respektlos. Diese Meinung scheinen auch die Teambesitzer zu teilen, denn seit seinem Ausstieg bei San Francisco ist Kaepernick arbeitslos.

Die Anhänger von Kaepernick Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Proteste vor der NFL-Zentrale Die Anhänger von Kaepernick solidarisieren sich mit dem Quarterback. Keystone

Kaepernicks Protest eine Ablenkung?

Während sich andere NFL-Spieler für Kaepernick aussprechen, sind die Teams alles andere als überzeugt. Die Besitzer fürchten vor allem schlechte PR und eine Ablenkung der Mannschaft.

Doch es gibt noch andere Faktoren. Kaepernick verlangt einen Stammplatz und dementsprechend auch das Gehalt eines Starting-Quarterbacks. Vielleicht bekommt Kaepernick während der Saison noch eine Chance. Unter den Starting-QB gibt es einige Wackelkandidaten.