Kein Exploit bei Manni/Röthlisberger

Die Schweizer Eistänzer Victoria Manni und Carlo Röthlisberger verpassen bei den Europameisterschaften in Ostrava die Kür der besten 20 Paare nicht ganz unerwartet.

Victoria Manni und Carlo Röthlisberger an der Eiskunst-EM in Ostrava Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Chancenlos Victoria Manni und Carlo Röthlisberger verpassten die Kür deutlich. Keystone

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Paarlauf-Gold an Russland

Im Paarlaufen holten sich die Russen Jewgenia Tarassowa und Wladimir Morosow nach den zwei Bronzemedaillen an den EM 2015 und 2016 ihren ersten EM-Titel. Tarassowa/Morosow hielten nach dem Kurzprogramm die Deutschen Aliona Savchenko und Bruno Massot mit der zweitbesten Kür auf Distanz. Bronze ging an die Franzosen Vanessa James und Morgan Cipres.

Das Duo aus dem Tessin erreichte mit 47,19 Punkten lediglich Platz 25. Schon vor den EM hatte die beiden Debütanten Victoria Manni und Carlo Röthlisberger, welche den ersten Winter gemeinsam laufen, das Erreichen der Kür als «sehr ambitioniertes Ziel» bezeichnet.

Dennoch konnten sie mit ihrer Leistung nicht zufrieden sein. Im letzten November hatten Manni/Röthlisberger bei einem Wettbewerb im estnischen Tallinn im Kurzprogramm 52,32 Punkte erreicht; damit hätten sie sich an der EM einen Platz in der Kür geholt.

Favoriten werden ihrer Rolle gerecht

Die Medaillen werden am Samstag die gleichen Paare untereinander ausmachen wie im letzten Jahr in Bratislava. Nach dem Kurzprogramm führen die Italiener Anna Cappellini und Luca Lanotte, die im Vorjahr Dritte wurden. Die Europameister Gabriella Papadakis und Guillaume Cizeron aus Frankreich liegen auf Platz 3 hinter den Russen Jekaterina Bobrowa und Dimitri Solowjew.