Diamond League: Die Stars sind wählerisch

Wer? Was? Wann? Wo? Unsere Zusammenstellung liefert zum Saisonstart der Diamond League Anhaltspunkte. Und sie zeigt auf, mit welchen Problemen der Organisator im 7. Jahr zu kämpfen hat.

Blick ins gefüllte Letzigrund-Stadion. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Zürich im Fokus Das Meeting markiert die vorletzte Station in der Diamond League. Beim Finale zählen die Punkte doppelt. Keystone

    • Bandenwerbung mit der Aufschrift «Diamond League» Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Seit 2010 die neue Marke. EQ Images

      Die Serie: 14 Meetings auf 4 Kontinenten

      Die Diamond League löste im Jahr 2010 die Golden League als höchste Meeting-Serie des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF) ab. In der 7. Saison figurieren 14 Wettkampforte, verteilt über 4 Kontinente, im Kalender. In der Schweiz macht die Serie 2 Mal Halt: In Lausanne kommt es am 25. August zur Olympia-Revanche; in Zürich wird am 1. September Teil 1 des Finales ausgetragen.

    • Trophäe aus Diamanten. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Es winkt eine Diamant-Trophäe. EQ Images

      Das Format: 8 Millionen Preisgeld

      Insgesamt werden in 32 Disziplinen Punkte und Prämien verteilt. Für das «Diamond Race» wird ein neues Punktesystem angewendet: 1. Platz = 10 Punkte, 2. = 6, 3. = 4, 4. = 3, 5. = 2, 6. = 1. Bisher erhielten nur die Top 3 Punkte. Der Athlet mit der höchsten Punktzahl gewinnt in seiner Spezialdisziplin die diamantbesetzte und mit 40'000 Dollar dotierte Trophäe. Total schüttet die IAAF 8 Millionen US-Dollar aus.

    • Porträt von Usain Bolt im Stadion. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Für Usain Bolt hat in dieser Saison anderes Vorrang. Keystone

      Der Stellenwert: Die Spitze macht sich rar

      In einem Jahr mit Olympia und EM geniesst das Diamond Race weder bei der Weltspitze noch bei der Schweizer Elite Priorität. Usain Bolt hat erst für London zugesagt, auch andere Top-Athleten werden ihre Einsätze dosieren. Entsprechend schrieben sich für den Auftakt im Golfstaat Doha am Freitag nur vereinzelt Cracks ein, mit dabei Stabhochspringerin Nicole Büchler. Noemi Zbären verpasst verletzungsbedingt nicht nur den Start, sondern die ganze Saison.

    • Hassan Tower in Rabat. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Rabat ist neu Austragungsort. Keystone

      Das Novum: Ausweitung nach Afrika

      Erstmals kommt mit dem Austragungsort Rabat in der marokkanischen Hauptstadt am 22. Mai Afrika zum Zug. Das neue Meeting löst New York ab. Dort wird dann auch die Berner Sprinterin Mujinga Kambundji ihre Saison lancieren.

    • Renaud Lavillenie jubelt. Bild in Lightbox öffnen.

      Bildlegende: Renaud Lavillenie jubelt. Imago

      Der Überflieger: Renaud Lavillenie

      Der französische Stabhochspringer stellte in der Diamond League bislang das Mass aller Dinge dar. Der Weltrekordhalter gewann seit 2010 in seiner Disziplin 6 Mal die Gesamtwertung. In diese Zeitspanne fielen für Renaud Lavillenie 31 Einzelsiege an.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 04.05.2016 18:45 Uhr

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Die internationalen Leckerbissen bei Weltklasse Zürich 2015

2:23 min, aus sportaktuell vom 3.9.2015