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Olympia-Selektion Eiskunstlauf Neben Repond darf auch Kaiser an die Olympischen Spiele

Zwei Schweizer Eiskunstläuferinnen an Olympia – das gab es seit über 40 Jahren nicht mehr. Es sind auch zwei Comeback-Stories.

Eiskunstläuferin bei einer Pirouette auf dem Eis.
Legende: Kommt zu ihrer Olympia-Premiere Livia Kaiser. Keystone/EPA/Neil Hall

Swiss Olympic hat bei den Eiskunstläuferinnen im Einzel ein Duo für Milano Cortina 2026 nominiert. Kimmy Repond und Livia Kaiser vertreten die Schweiz nach zuletzt starken Leistungen an der EM an den Winterspielen. Zwei Schweizer Eiskunstläuferinnen im Einzel an Olympia hatte es letztmals 1984 gegeben (Sandra Cariboni und Myriam Oberwiler). 2022 in Peking hatten Alexia Paganini und Lukas Britschgi die Schweiz im Eiskunstlauf vertreten. Letzterer ist in Norditalien wiederum dabei.

Beide selektionierten Eiskunstläuferinnen blicken auf ein schwieriges Jahr zurück. Repond bestritt an der EM in Sheffield Mitte Januar nach achtmonatiger Verletzungspause den ersten Wettkampf in dieser Saison. Mit Rang 7 durfte sie definitiv zufrieden sein.

Auch Kaiser empfahl sich an der EM, wenngleich sie in der Kür von Position 9 auf den 17. Platz zurückfiel, für Olympia. Sie hatte die EM vor einem Jahr noch verpasst – weil ihr eine Trainingskollegin zwei Tage vor der Abreise bei einem Zusammenstoss mit dem Schlittschuh die Wade aufschlitzte. Nun ist die WM-23. zurück und wird nach ihrer gesundheitlichen Wiederauferstehung mit dem Olympia-Ticket belohnt.

Wenger zum 3. Mal dabei

Im Eisschnelllauf vertritt Livio Wenger nach Pyeongchang und Peking die Schweiz zum 3. Mal an Winterspielen. 2018 verpasste er mit Rang 4 im Massenstart eine Medaille nur denkbar knapp. Bei den Frauen steht ein Duo am Start: Zum zweiten Mal nach 2018 nimmt Ramona Härdi an den olympischen Eisschnelllaufrennen teil. Vor acht Jahren in Südkorea stiess sie im Massenstartrennen in den Halbfinal vor. Erstmals an Olympischen Spielen dabei ist Kaitlyn McGregor.

Livestream in der SRF Sport App, 16.01.2026, 21:05 Uhr ; 

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