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Cologna: «Ich wusste, dass es schwierig wird»
Aus Sport-Clip vom 03.03.2021.
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15 km Skating an der WM Cologna verpasst die Top 10 – Holund holt Gold

Dario Cologna läuft an der WM in Oberstdorf über 15 km Skating auf Rang 13. Norwegen feiert einen Dreifachsieg.

Dario Cologna zeigte im Rennen mit Einzelstart eine solide Leistung. Nach einem guten Start büsste der Bündner auf der 2. Streckenhälfte im Vergleich zur Spitze aber bedeutend an Zeit ein. Das Ziel erreichte er auf Platz 13 mit einem Rückstand von 1:13 Minuten.

«Ich habe mich nicht schlecht gefühlt und habe es probiert. Aber ich habe gewusst, dass es in diesem Rennen hart wird, es waren schwierige Verhältnisse», analysierte Cologna im Ziel. «Hinten raus habe ich schon recht viel Zeit verloren.»

Als zweitbester Schweizer klassierte sich Jason Rüesch auf dem guten 20. Platz. Beda Klee beendete das Rennen auf Rang 25. Roman Furger kam nicht über Position 53 hinaus.

Deutscher Teamchef feuert Cologna an

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Dario Cologna hat im Rennen über 15 km sogar vom Trainer einer anderen Nation lautstarke Unterstützung erhalten. Der deutsche Teamchef Peter Schlickenrieder feuerte den Münstertaler mit lauten Worten nach vorne. «Komm, hopp, auf jetzt», brüllte Schlickenrieder, als Cologna an ihm vorbeilief. «Dario ist ein Vorzeigeathlet», sagte Schlickenrieder zur Begründung im ZDF. «Wir haben eine gute Kooperation mit der Schweiz, sind sehr gut befreundet, und da hilft man sich natürlich.»

Holund siegt überlegen

Im Kampf um die Medaillen waren die Norweger nicht zu schlagen. Hans Christer Holund sicherte sich die Goldmedaille mit einem Vorsprung von 20,2 Sekunden auf Simen Hegstad Krüger. Das Duo hatte im Skiathlon Bronze und Silber gewonnen. Dritter wurde Harald Östberg Amundsen, der trotz eines Sturzes noch zu Bronze lief.

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Norweger Amundsen stürzt und holt trotzdem noch Bronze
Aus Sport-Clip vom 03.03.2021.
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Bolschunow geht leer aus

Eine Niederlage setzte es für Alexander Bolschunow ab. Der russische Topfavorit befand sich nach 6,6 km noch auf Goldkurs. Doch dann verliessen ihn die Kräfte etwas. Am Ende musste sich Bolschunow mit Rang 4 zufrieden geben, zu einem Podestplatz fehlten ihm 8 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 03.03.21, 13:00 Uhr;

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30 Kommentare

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  • Kommentar von Jos Schmid  (Jos Schmid)
    Bitte mehr Meldungen, wie jene vom deutschen Teamchef! Da haben wir Schweizer noch ein schlummerndes Potential.
  • Kommentar von Martin Gebauer  (Mäde)
    Nogler und Tanner glauben noch an den Weihnachtsmann. Beide haben offenbar null Ahnung von Trainingssteuerung und Ausdauersport. Die Überlegenheit der Norweger lässt sich nicht mehr mit Talent und gezielter Förderung erklären. Alle anderen grossen nordischen Nationen arbeiten mindestens so gut wie die Norweger. Die 6000 Fläschchen Asthmaspray und Johaugs Lipenpomadenlüge sind auch nicht vergessen.
    1. Antwort von Jos Schmid  (Jos Schmid)
      Da haben Sie sehr recht. Norwegen hat aufgrund seiner Lage und der Natur so ein gesundes Image. Sie sind aber tief im Sportmedizinsumpf, siehe Northug.
    2. Antwort von Petra Tanner  (P94)
      Ich glaube sie wissen nicht was Respekt heisst.
    3. Antwort von Mattias Derungs  (Mattias Cristian Derungs)
      Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Gewisse Kommentare entbehren jeglicher Ahnung, was den Ausdauersport betriff! Auch ich habe über Jahrzehnte Ausdauersport betrieben u.a. auch wettkampfmässig, jedoch nur im Amateurbereich! Amateursportler lieben ihren Sport genauso wie Profisportler mit dem kleinen Unterschied, dass es im Profisport nicht alleine nur um die persönliche Leidenschaft, sondern um sehr viel Geld geht! Darum ist auch der Missbrauch mittels illegaler Mittel deutlich höher!
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Na ja, denken wir uns Bolschunow im Skiathlon weg. Dann sind die Ränge 1 - 5 von Norwegern belegt, bei 5 Startern. Rund 2 Minuten später kommen die ersten des Restes. Heute 5 von 5 Norwegern in den ersten sieben. Das ganze Podest in norwegischen Händen. Wer da glaubt, dass alles mit rechten Dingen zugeht ist doch sehr naiv. Die anderen trainieren ja alle auch hart, kommen aber nicht an gegen die norwegische Überlegenheit im Bereich Sportmedizin.